Cuche siegt Raich wird
 
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Cuche siegt, Raich wird Dritter

Didier Cuche rast beim ersten Super-G in Crans Montana zum Sieg. Benjamin Raich fährt auf das Podest, der erste für den ÖSV in dieser Saison. Marcel Hirscher fuhr keine Punkte ein.

24.02.2012 | 13:08 | (sport10)

Romed Baumann war im Ziel und schwer geschlagen, Klaus Kröll ebenfalls und auch Beat Feuz, der sich so viel vorgenommen hatte. Der Schweizer wollte wichtige Punkte machen im Gesamt-Weltcup machen. Doch enttäuschend schwang er als 13. im Ziel ab. In der Endabrechnung belegte Feuz gar nur Rang 20.

"Ich weiß, dass ich bei solchen Verhältnisse nicht der Schnellste bin. Ich hab es lieber, wenn es eisig ist. Morgen wird es wahrscheinlich auch nicht anders sein. Ich muss schauen, dass ich ein Mittel finde", so Feuz.

Und dann kam Cuche

Baumann und Kröll meinten im Ziel unisono: "Die Piste hat brutal nachgelassen. Es ist ein Startnummern Rennen." Doch dann wurde es plötzlich wieder schnell. Hannes Reichelt knallte eine starke Zeit in den Schnee, die Bestzeit von dem zu diesem Zeitpunkt noch Führenden Jan Hudec konnte er aber nicht knacken. "Es ist schon schwer bei dieser Piste, aber ich habe zu viele Fehler gemacht, um ganz oben zu stehen", sagte Reichelt.

Doch dann kam Didier Cuche. Der war wieder einmal eine Klasse für sich, fing Hudec noch ab und fuhr die schnellste Zeit. Benjamin Raich unmittelbar danach konnte sich auch auszeichnen. Der Pitztaler fuhr oben sogar die zweitschnellste Zeit, im Ziel war er dann Dritter.

Raich holt ersten ÖSV-Podestplatz

"Ich habe schon gehofft, dass mir das liegen kann. Es sind viele Übergänge drinnen, das mag ich ganz gerne. Mit meinem Rennen bin ich zufrieden", so Raich. Es ist der erste Podestplatz eines Österreichers im Super-G in dieser Saison.

Hirscher fährt keine Punkte ein

Mit Startnummer 33 gab schließlich Marcel Hirscher seine Super-G-Saisonpremiere. Dass er auch in dieser Disziplin erfolgreich sein kann, hat er schon bewiesen. In Crans Montana lief es allerdings nicht ganz nach Wunsch. Es gingen sich keine Weltcup-Punkte aus. Dennoch kein Beinbruch für Marcel: "Ich habe mich ganz gut selbst eingeschätzt. Ich bin aber auch nicht gut gefahren. Aber für das erste Mal in dieser Saison bin ich froh, dass ich keine Komplikationen hatte."

Am Samstag steht wieder ein Super-G auf de Programm. Mit Hirscher? "Zu 50 Prozent nicht. Es ist eine große Challenge für mich, mal schauen, ob ich am Samstag fahre. Es fehlt ganz einfach der Speed." Trotz

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