Tina Maze fixiert Gesamtweltcup
 
  • Bild: (GEPA pictures/ Christian Walgram)
  • Senden
  • Drucken

Tina Maze fixiert den Gesamtweltcup

Die Slowenin fixiert in der Superkombi von Meribel ihre erste große Kristallkugel. Die Österreicherinnen Nicole Hosp und Michaela Kirchgasser landen auf den Rängen zwei und drei.

24.02.2013 | 15:36 | (sport10)

Für Nachbarland Slowenien ist es ein historischer Tag in der Skigeschichte. Mit Tina Maze holt erstmals eine Slowenin den Gesamtweltcup. Neben der großen Kristallkugel sicherte sich die 29-Jährige auch den Sieg in der Superkombi von Meribel, sowie die kleine Kristallkugel in der Kombi-Wertung, in souveräner Manier.

Die Slowenin zeigte einmal mehr wer in diesem Winter das Aushängeschild im Damenweltcup ist. Nach der Abfahrt in Front, gab sie sich im Slalom keine Blöße und feierte mit dem Sieg in der Superkombi ihren 18. Podestplatz in der laufenden Saison, der 19. Weltcupsieg ihrer Karriere.

Durch den Ausfall von Maria Höfl-Riesch im Slalom, die nach der Abfahrt auf Rang drei gelegen war, kann der Slowenin der Gesamtweltcup nicht mehr genommen werden. Bei neun ausstehenden Rennen beträgt der Vorsprung auf die Deutsche schon 958 Punkte.

Mit Respektabstand folgen die Österreicherinnen

Nur geschlagen von Tina Maze landeten die ÖSV-Läuferinnen Nicole Hosp und Michaela Kirchgasser auf den Plätzen zwei und drei. Das Endergebnis hätte dabei nicht unterschiedlicher zustande kommen können. "Die Piste war schon bei mir ziemlich ruppig und sie wurde immer schlechter. Ich habe mein Soll im Slalom erfüllt, in der Abfahrt ist mir das leider nicht gelungen", hatte Kirchgasser eigentlich gar nicht mehr mit dem Platz auf dem Stockerl gerechnet. Nach der Abfahrt war sie nur auf Rang 24 gelegen.

Hosp legte jedoch den Grundstein in der Abfahrt und brachte mit einem soliden Slalom den schlussendlich zweiten Platz ins Ziel. "Im Slalom hat es mich ziemlich gefuchst. Mir ist dann auch schon die Kraft ausgegangen, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hoffe, dass es so weitergeht." Nach der Bronze-Medaille bei der WM stand die Tirolerin erneut am Podest.

Cheftrainer Mandl ist sehr zufrieden

Nach der Abfahrt konnte Damen-Cheftrainer Herbert Mandl nicht unbedingt mit dem tollen Ergebnis rechnen. Vor allem Kirchgasser hatte großen Rückstand. "Bei der Nici läuft es jetzt wie geschmiert. Slalom fahren beide Mädels sehr gut, vor allem die Michi heute. Das war taktisch sehr gut."

Bei Kirchgasser dürfte bei der WM in Schladming endgültig der Knopf aufgegangen sein. "Für die Michi war die Medaille bei der WM eine Erlösung", weiß Mandl woher die aktuelle Hochform seines Schützlings kommt.

Mehr auf sportnet.at
    Mehr im Web

    Schreiben Sie uns Ihre Meinung Kommentare ()


    Gesamte Ergebnisse

    Gesamte Ergebnisse