Sehe mich keinesfalls einer
 
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"Sehe mich nicht in einer Führungsrolle"

Anna Fenninger ist für die WM in Schladming Österreichs heißestes Eisen. Die größten Medaillen-Chancen sieht die Salzburgerin im RTL.

14.01.2013 | 08:52 | (sport10)

Die Formkurve von Anna Fenninger zeigt steil nach oben. In den letzten vier Rennen holte die 23-Jährige 320 Weltcuppunkte und machte damit im Gesamtranking einen Sprung auf Platz vier. Dort ist sie mit sieben Punkten Rückstand auf die Dritte Kathrin Zettel noch die zweitbeste Österreicherin, die Tendenz spricht aber klar für Fenninger.

"Ich sehe mich keinesfalls in einer Führungsrolle", bleibt die Salzburgerin trotz ihrer aktuellen Hochform am Boden. "Vielmehr sehe ich uns alle auf dem gleichen Level", erklärte sie Sonntagabend in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag".

Heimstärke

Beim Super G in St. Anton fehlten ihr am Ende nur vier Hundertstel zum Sieg. Nur die Slowenin Tina Maze verpatzte Fenninger die Siegesparty am Arlberg. "Ich glaube, ich kann mich noch steigern, noch besser werden. Und das Hundertstel-Glück kommt hoffentlich an anderer Stelle wieder zurück", meinte das Hobby-Model mit Blick auf die Heim-WM in Schladming.

Spätestens durch die starken Ergebnisse der letzten Wochen ist die Salzburgerin endgültig in den Favoritenkreis der Medaillenanwärterinnen gerast. Besonders bei Rennen in Österreich fühlt sich Fenninger wohl. Ihre beiden bisher einzigen Weltcupsiege holte sie in 2011 in Lienz und vor zwei Wochen am Semmering, die Hälfte ihrer Punkte fuhr sie auf österreichischen Bergen ein.

Monsterprogramm

Ein gutes Omen also für die am 4. Februar beginnende Weltmeisterschaft in Schladming. Dort wird Fenninger in vier der fünf Einzelbewerbe an den Start gehen. In der Superkombination ist sie nach dem Gewinn der Goldmedaille 2011 in Garmisch-Partenkirchen Titelverteidigerin.

„Ich fühle mich im Riesentorlauf unglaublich wohl", sagte die Gesamtweltcup-Vierte, weiß aber auch, dass einem die Favoritenrolle nichts nützt, wenn man die Leistung im Rennen nicht auf die Piste bringt. „Es kommt auch immer auf die Tagesverfassung an."

Drei Wochen haben Fenninger und ihre Teamkolleginnen noch Zeit, um sich auf das Ski-Großereignis des Jahres 2013 vorzubereiten. Zuvor stehen für unsere Medaillenkandidatin noch die Rennen in Cortina d'Ampezzo (Abfahrt und Super G) und Maribor (Riesenslalom) auf dem Programm.

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