Franz Alles okay Kopfweh
 

Franz: "Alles okay, ich hab Kopfweh"

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  • 01.12.2012 | 20:28 | (sport10)

    Schock im Super-G in Beaver Creek. Max Franz knallt in ein Tor und liegt bewusstlos auf der Piste. Der Kärntner hatte Glück im Unglück. Er zog sich "nur" eine Gehirnerschütterung und Abschürfungen im Gesicht zu.

    Der Italiener Matteo Marsaglia gewann seinen ersten Weltcup-Super-G vor Aksel Lund Svindal und dem Österreicher Hannes Reichelt. Der Ausgang des Rennens Beaver Creek war aber nebensächlich.

    Stephan Keppler eröffnete den Super-G und fuhr gerade einmal vier Tore, ehe ihn eine Bodenwelle erwischte und er anschließend durch die Luft flog. Er rutschte die eisige Piste hinunter und blieb schließlich im Fangnetz liegen. Außer Prellungen in Gesicht und auf dem Körper dürfte ihm nichts passiert sein.

    "Bei mir ist Gott sei Dank alles in Ordnung. Es ist ein sehr schwerer Lauf. Ich hoffe, dass es Max nicht so schlimm erwischt hat", sagt Keppler im Ziel.

    Franz knallt bewusstlos auf die Piste

    Weit schlimmer erwischte es Max Franz. Der Kärntner gab nach seinem Ausfall am Freitag in der Abfahrt richtig Gas und hatte im oberen Teil bereits einen großen Vorsprung herausgefahren. Doch dann erwischte es ihn schlimm. Er raste in ein Tor und bekam von der Stange einen Peitschenschlag verpasst.

    Alles Ok! Ganz kurz: Ich hab Kopfweh und im Gesicht ein paar Kratzer und muss zur Kontrolle bis morgen hier im KH bleiben! Danke für die Genesungswünsche...ich melde mich wieder.

    Franz war sofort bewusstlos und schlug auf der harten Piste auf. Der Schock war groß. Sofort wurde der 23-Jährige behandelt, ehe er von den Sanitätern mit dem Rettungsauto ins Krankenhaus gebracht wurde. Via Facebook meldet sich der Kärntner: "Alles Ok! Ganz kurz: Ich hab Kopfweh und im Gesicht ein paar Kratzer und muss zur Kontrolle bis morgen hier im KH bleiben! Danke für die Genesungswünsche...ich melde mich wieder."

    Max ist wieder da, er war bewusstlos und ist wieder ansprechbar.

    ÖSV-Sportdirektor Hans Pum schilderte unmittelbar nach dem Unfall: "Max ist wieder da, er war bewusstlos und ist wieder ansprechbar. Ich hoffe, dass er keine Verletzungen hat. Wichtig ist, dass er wieder ansprechbar ist. Wie es weitergeht, wird der Rettungsdienst vor Ort klären. Er muss jetzt gut durchgecheckt werden." Wenig später kam dann Entwarnung, Franz hat keine Verletzungen der Extremitäten oder innere Verletzungen erlitten. Der Weißbriacher hatte Glück im Unglück zog sich "nur" eine schwere Gehirnerschütterung und Abschürfungen im Gesicht zu.

    Schock bei ÖSV-Assen im Ziel

    Marcel Hirscher, der kurz zuvor das Ziel erreicht hat und gut mit Franz befreundet ist, sagt: "Er war ein bisschen zu gerade. Solche Dinge wie Zeiten und Hundertstel sind in Situationen wie diesen sowas von egal. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist. Ausgeschaut, hat es aber alles andere als gut. Ich habe mich zuerst geärgert, dass ich zu wenig Gas gegeben habe, aber jetzt ist das völlig wurscht. Mein Resultat ist sowas von Powidl."

    Solche Dinge wie Zeiten und Hundertstel sind in Situationen wie diesen sowas von egal.

    Schockiert war auch der Drittplatzierte Hannes Reichelt, der im Ziel die Hände über den Kopf schlug, als er den Sturz von Franz auf der Vidiwall sah. "Das Tor hat sich zu spät gelöst, dann hat es ihm so einen richtigen Schlag gegeben und ihn auch noch so grauslig reingewuzzelt. Wir reden zwar immer über Zeiten, aber das ist dann zweitrangig. So einen Unfall wünscht man keinem."

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