Black Wings Linz schiessen
 

8:3! Black Wings Linz schießen Capitals ab

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  • 04.03.2012 | 20:05 | (sport10)

    Die Black Wings Linz demütigten im entscheidenden siebenten Playoff-Spiel die Vienna Capitals. Die Oberösterreicher nutzten den Heimvorteil für einen 8:3-Sieg.

    "Do or die" - in Spiel sieben im Playoff-Thriller zwischen den Black Wings Linz und den Vienna Capitals setzte es eine Blamage für die Gäste aus Wien. Die Oberösterreicher schossen die Capitals mit 8:3 aus der randvollen "Keine Sorgen Arena" und feuerten ein Offensiv-Feuerwerk der besonderen Art ab. Die Fans der Black Wings Linz erlebten einen wahren Jubeltag, der Einzug ins Halbfinale wurde eindrucksvoll fixiert.

    Black Wings dominieren ab der ersten Minute

    Den Grundstein für den Kantersieg legten die Oberösterreicher bereits in der ersten Spielminute. Rob Hisey gewann das Bully, Danny Irmen schlenzte den Puck humorlos via Innenstange in den Winkel. Es war der Beginn einer unfassbaren Treffer-Orgie. Im ersten Drittel legten Martin Mairitsch (4. Minute) und Hisey (9.) zur 3:0-Führung nach, die Capitals wirkten konsterniert. Statt eines Comebacks erlebten die Gäste aus Wien aber ein noch schlimmeres zweites Drittel.

    Martin Grabher-Meier sorgte in der 28. Minute mit seinem Treffer für das 4:0 und damit für die Vorentscheidung. Nach zwei weiteren Toren in der 32. Spielminute durch Daniel Oberkofler und erneut Hisey war dann endgültig alles klar: Die Linzer spielten sich in einen einzigartigen Spielrausch, die Capitals standen unter Schock.

    Linzer ziehen auf 8:0 davon

    Wer in der Folge glaubte, dass die Oberösterreicher die Führung einfach nach Hause spielen wollen, der irrte. Es dauerte nicht lange, bis Mike Ouellette und Justin Keller für den unfassbaren 8:0-Zwischenstand sorgten. Den Capitals gelang in der letzten Spielminute des zweiten Drittels durch Peter Casparsson zwar ein Ehrentreffer zum 1:8, jegliche Hoffnung auf ein Weiterkommen wäre jedoch vermessen gewesen.

    Die oberösterreichischen Eishockey-Fans skandierten nach dem Ende des zweiten Spielabschnitts bereits: "Auf Wiedersehn, auf Wiedersehn!" Nach dem 2:8-Treffer der Wiener durch Jonathan Ferland im Schlussdrittel (52. Minute) zeigten die Fans der Capitals Humor und riefen: "Ausgleich, Ausgleich!" Benoit Gratton konnte zwar in der vorletzten Minute noch auf 3:8 verkürzen, mehr war aber aus Sicht der Wiener nicht mehr drinnen.

    Black Wings schreiben Geschichte

    Die Linzer feierten damit den höchsten Heimsieg gegen die Capitals der bisherigen Geschichte und treffen nun im Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga auf Olimpija Ljubljana. Die erste Partie steigt am Dienstag in der "Keine Sorgen Arena", die Fans werden wohl auch gegen die Slowenen die Halle stürmen.

    Caps-Coach Tommy Samuelsson sagte nach der Partie: "Es sind so viele Kleinigkeiten, die heute den Unterschied ausgemacht haben. Das Momentum war gegen uns, wir haben zu schnell zu viele Gegentore bekommen. Wenn wir in Führung gegangen wären, hätte es auch umgekehrt laufen können. Wir müssen die Niederlage jetzt analysieren."

    Linz-Coach Rob Daum sprach ebenfalls das Momentum an: "Es war wichtig für uns, einen guten Start zu erwischen. Heute hatten wir das Momentum auf unserer Seite. Wir wollten heute einfach gut spielen und Spaß haben, weil uns das die letzten Partien gefehlt hat. Heute haben wir alles umgesetzt und verdient gewonnen. Wir starten sofort mit der Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen Olimpija Ljubljana und wollen den Schwung nützen."

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