Capitals wittern Sensation
 

Capitals wittern die Sensation

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  • 29.02.2012 | 08:57 | (sport10)

    Die Vienna Capitals haben mit einem überraschenden 6:3-Sieg über Linz in der Stahlstadt das Aus im Playoff abgewendet. Während die Wiener träumen, müssen die Salzburger leiden.

    Erster Matchball? Abgewehrt. Die Vienna Capitals konnten nach zuletzt drei Niederlagen in Folge im Viertelfinal-Playoff gegen die Black Wings Linz wieder einen vollen Erfolg feiern. Mit dem imposanten 6:3-Erfolg in Linz verkürzen die Caps in der Serie wieder auf 2:3. Der Kampf um den Einzug ins Halbfinale wird wieder spannend.

    Caps mit Vorteil?

    Auch im fünften Spiel der Serie verlief die Partie lange ausgeglichen, wobei sich die Wiener immer wieder mit starken Offensivaktionen in den Vordergrund spielten. Entscheiden war ein starkes Mitteldrittel, welches die Caps am Ende mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Knackpunkt: Ein Traumtor von Filip Gunnarsson zum zwischenzeitlichen 4:2. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Linzer wurde wiederum mit zwei Toren der Caps entschärft. Der Sieg war perfekt, die Serie bleibt heiß.


    Gunnarsson war mit zwei Toren zur Stelle.

    Die Capitals könnten nun einen leichten Vorteil haben. Das Eishockey-Schlagwort "Momentum" lässt grüßen. Immerhin steigt die nächste Partie wieder vor eigenem Publikum, gleichen die Caps aus, gibt es den Showdown am Eis in Linz, dort wo die Truppe von Trainer Tommy Samuelsson schon zwei Mal in dieser Serie gewinnen konnte.

    Der Headcoach zeigte sich mit der Leistung gegen die Linzer zufrieden: "Wir haben uns den Sieg heute wirklich verdient, weil wir spielerisch besser waren. Der Sieg kommt natürlich zu einem wichtigen Zeitpunkt. Ich bin sehr glücklich über den Auftritt der Mannschaft. Wir waren einfach heiß auf den Sieg und besser als Linz."

    KAC mit Matchpuck

    In der zweiten österreichischen Viertelfinalbegegnung in der EBEL zeichnet sich möglicherweise schon eine Entscheidung ab. Der KAC besiegt die Bullen in Salzburg mit 2:1, stellt damit in der "best of seven"-Serie auf 3:2. Am Donnerstag hat man nun die Möglichkeit vor eigenem Publikum den Einzug ins Halbfinale zu fixieren.


    Chiodo: Der so wichtige Rückhalt des KAC.

    Die in den letzten Wochen arg gebeutelte KAC-Abwehr ließ am Dienstag den Bullen kaum eine Chance. Schaffte ein Salzburg den Durchbruch, war meist der starke Schlussmann der Rotjacken, Andy Chiodo zur Stelle.

    Es ist Playoff, jetzt ist es an uns, Charakter zu zeigen, aufzustehen und zurückzuschlagen.

    An aufgeben denkt der Meister des Vorjahres trotz der Heimniederlage gegen die Klagenfurter naturgemäß nicht: "Der KAC hat heute zwei gute Drittel gespielt, wir nur eines. Die Spieler haben nervös gewirkt, haben nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Aber es ist Playoff, jetzt ist es an uns, Charakter zu zeigen, aufzustehen und zurückzuschlagen. Auch im Vorjahr hat das geklappt. Die Aufgabe lautet, zwei Spiele nacheinander zu gewinnen", gibt Salzburg-Headcoach Pierre Pagé die Parole aus.

     

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