Caps gelingt erste kleine
 

Caps gelingt die erste kleine Sensation

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  • 19.02.2012 | 21:41 | (sport10)

    Die Vienna Capitals sind mit einem überraschenden Sieg in Linz in die Playoffs der Erste Bank Eishockeyliga gestartet. Auch Meister Salzburg durfte sich über einen Auftakterfolg freuen.

    Prestigeerfolg für die Vienna Capitals: Die Wiener gewannen am Sonntag zum Auftakt der K.o.-Runde bei Favorit Linz mit 4:3 in der Overtime und schafften damit eine handfeste Überraschung. Die Linzer galten nach den bisher gezeigten Leistungen als Favorit, gerieten im ersten Drittel aber schnell mit 0:2 in Rückstand - und das verdient. Im zweiten Drittel zündeten die Hausherren dann den Turbo, kamen an den Außenseiter heran und schafften durch Rob Hisey den Ausgleich (31., PP).

    Björnli, der Overtime-Held

    Die Wiener zeigten sich davon wenig begeistert und gingen durch Nathan Robinson erneut in Front. Dank eines Treffers von Franklin MacDonald retteten sich die Black Wings noch in die Overtime. Dort hatten die Gäste das bessere Ende für sich: Dan Björnlie markierte nach drei Minuten den 4:3-Endstand zugunsten der Caps, die damit in der Best-of-Seven-Serie auf 1:0 stellten. Im nächsten Aufeinandertreffen haben die Wiener  Heimrecht, Linz steht schon jetzt unter Zugzwang.


    Sensationssieg! Die Wiener Jubeltraube.

    Meister Salzburg geht in Front

    Ebenfalls schon unter Druck ist der KAC, der am Sonntag zum Playoff-Auftakt in Salzburg mit 3:5 verlor. Dabei setzten die Kärtner alles daran, ihre Auswärtsschwäche zu übertünchen und brachten die Bullen teils stark ins Schwitzen. Mehrmals gingen die Wogen in der Neuauflage des Vorjahresfinales hoch, die Referees hatten so einiges zu tun.

    Eishockey gespielt wurde aber auch. John Lammers brachte die Klagenfurter früh in der Partie in Führung, ehe Johannes Bischofberger der Partie eine Wende zugunsten der Mozartstädter gab. Nach seinem Ausgleich zum 1:1 kontrollierte Salzburg das Spiel und entschied es durch einen Doppelschlag von Robbie Earl (38.) und Thomas Raffl (40./PP) für sich.

    Laibach sucht sich den Falschen aus

    In den beiden nicht-österreichischen Paarungen ging es ebenfalls hoch her. Zagreb schlug Liganeuling Znojmo mit 3:1 und wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht. Unterdessen kannte Fehervar mit Ljubljana keine Pardon und schoss die Slowenen mit 7:2 aus der Halle. Kurios: Laibach hatte sich die Ungarn in der Zwischenrunde praktisch als Gegner "ausgesucht", indem man im Platzierungsspiel gegen Salzburg absichtlich im Penaltyschießen verlor. Dieser Schachzug scheint nach hinten losgegangen zu sein.

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