Trimmel: "Wir sind noch am Leben"

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  • 02.02.2013 | 12:45 | (sport10)

    Das ÖTV-Doppel mit Alexander Peya und Julian Knowle feiert im Länderkampf gegen Kasachstan den erhofften Pflichtsieg. Jürgen Melzer kämpft nun am Sonntag gegen Golubjew und die Statistik.

    Ganz ohne Satzgewinn, dafür mit reichlich Druck im Gepäck. So lautete Österreichs ernüchternde Bilanz nach Tag eins im Länderkampf gegen Kasachstan.

    Eine anspruchsvolle Situation, der Österreichs Doppelspieler Alexander Peya und Julian Knowle souverän standhielten. Nach einem 7:6 (5), 6:3, 7:6 (3) über Juri Schukin und Andrej Golubjew lebt Österreichs Chance auf den Aufstieg in das Viertelfinale.

    Knowle: "Jürgen Melzer wird ausgleichen"

    "Wir waren aggressiver, hatten aber anfangs Probleme beim Service. Hinten heraus haben wir allerdings verdient gewonnen", erklärte Alexander Peya das Erfolgsrezept. "Jürgen wird morgen ausgleichen und dann ist alles drinnen", war Julian Knowle gedanklich schon ganz auf den Finaltag eingestellt. 

    Für Jürgen Melzer geht es nach der Pleite am Freitag gegen Jewgenij Korolew um Rehabilitierung und um den Kampf gegen die Statistik. Denn noch nie in der Daviscup-Geschichte ist es Österreich gelugen, ein 0:2 aufzuholen. Gegen Golubjew will sich Melzer auch für die empfindliche Niederlage im Finale des ATP-Turniers von Hamburg im Jahr 2010 revanchieren.

    Trimmel: Ich erwarte eine Reaktion von Jürgen"

    "Es ist schwierig, gegen ihn zu spielen, wenn er am Drücker ist. Aber Statistiken sind da, um gebrochen zu werden", gibt sich der Niederösterreicher kämpferisch. Für Kapitän Clemens Trimmel ist die Marschrichtung klar. "Ich erwarte eine Reaktion von Jürgen", nimmt er seine Nummer eins in die Pflicht. "Wir sind jedenfalls noch am Leben und können die Wende schaffen", gab sich der Davicsup-Kapitän vorsichtig optimistisch.

    Sollte Melzer der Pflichtsieg gelingen, steht Andreas Haider-Maurer gegen Korolew einmal mehr in der Auslage. Aber der hat in der Vergangenheit beispielsweise gegen Russland aufgezeigt und gezeigt, dass er im Stande ist die entscheidenden Punkte zu machen. Auch der psychologische Vorteil nach dem Sieg über Korolew in der Qualifikation für die Australian Open spricht für den Waldviertler.

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