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Haider-Maurer: "Ziel sind die Top-50"

Am Freitag steigt das Davis-Cup-Duell gegen Kasachstan. Andreas Haider-Maurer über seine Erwartungen, Probleme mit dem Knöchel und seine Saison-Ziele.

30.01.2013 | 14:51 | sport10

Vor ziemlich genau einem Jahr zog das rot-weiß-rote Davis-Cup-Team mit einem 3:2-Erfolg ins Viertelfinale ein. Zum ersten Mal seit 1995. Doch noch einmal so lange warten will das Team rund um Davis-Cup-Kaptiän Clemens Trimmel nicht noch einmal.

Ab Freitag kämpfen Jürgen Melzer, Andreas Haider-Maurer, Alex Peya und Julian Knowle beim Auswärtsspiel in Kasachstan um den erneuten Viertelfinaleinzug. Die Chancen auf das Weiterkommen stehen gut. Das weiß auch Haider-Maurer.

Andreas Haider Maurer...

...über seine Erwartungshaltung:

Es wird sicher ein enges Match. Vom Ranking her sind wir Favorit. Aber man weiß, dass die Kasachen sehr gefährlich sind. Man kann davon ausgehen, dass es eine enge Sache wird.

...über seine Probleme mit dem Knöchel:

Es hat lange gedauert. Momentan bin ich sehr zufrieden. Ich habe sehr viel trainiert. In den letzten zwei Wochen hatte ich überhaupt keine Probleme. Es ist jetzt endlich ausgeheilt. Ich habe mich auch lange genug damit rumgeschlagen.

...über seinen Lieblingsbelag:

Ich war mit der ersten Runde in der Qualifikation für die Australian Open zufrieden. Die Zweite war zu gewinnen. Ich habe dann leider verloren, obwohl mehr drinnen gewesen ist. Es ist insgesamt nicht schlecht verlaufen. Auf Sand fühle ich mich aber am wohlsten, und ich freue mich schon, wenn die Sandplatzsaison losgeht.

 

...über Davis-Cup-Gegner Mikail Kukushkins Verletzungsprobleme:

Mikail Kukushkin hatte erst vor kurzem eine Hüftoperation. Das ist sicher nicht die beste Ausgangssituation für ihn. Er hatte nach den Australian Open zwar drei Wochen Zeit zu trainieren, aber man kann davon ausgehen, dass seine Vorbereitung sicher nicht optimal war. Das wird unsere Rolle als Favorit sicher begünstigen. Es kann auch passieren, dass er dann am Platz steht und jeden Ball trifft, weil er sich gerade aufgrund der Verletzung weniger erwartet.

...über Kasachstans Spieler:

Ich habe gegen alle Vier schon gespielt. Sie sind von der Spielanlage alle sehr ähnlich, spielen schnelles Tennis. Diese Unberechenbarkeit macht sie sehr gefährlich.

...über seine Erfahrungen auf der Challenger-Ebene:

Ich hatte keine andere Wahl. Ich bin im Daviscup gegen Russland umgeknöchelt und konnte 14 Wochen lang wenig machen. Ich habe mich dort zurückgekämpft, hatte viele Partien, das war mir wichtig. Vielleicht sogar etwas zu viele. Denn mir ist es nicht gelungen, mein Niveau bis ans Ende des Jahres zu halten. Ich war körperlich schon etwas müde und hatte bei den letzten vier Turnieren sicher unnötige Niederlagen dabei.

...über Saisonziele:

Ich bin momentan 109., also nahe dran an den Top-100. Ich arbeite sehr hart momentan. Mein großes Ziel ist es aber, Richtung Top-50 zu kommen. Aber da muss viel zusammenpassen. Ich muss verletzungsfrei bleiben. Wenn mir das Gleiche passiert wie letztes Jahr, ist das kaum möglich.

...über vergangene Erfolge:

Ich habe bei den French Open gegen Robin Söderling gut gespielt. Auch in der Wiener Stadthalle. Im Daviscup gegen Russland habe ich eine sehr gute Leistung gebracht. Ich versuche jetzt tagtäglich an mein Limit zu gehen, denn ich will dort so schnell wie möglich wieder hin- und noch weiterkommen. Das Schwierige ist, dass man das Niveau oft unterschätzt auf den Challengern. Das Punktsystem lässt große Sprünge bei Challengern nicht zu. Es ist meiner Meinung nach einfacher im Hauptbewerb ein, zwei Runden zu gewinnen, als sich durch die Qualifikation zu spielen.

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