Sugut Gebrselassie siegen Wien
 

Sugut und Gebrselassie siegen in Wien

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  • 15.04.2012 | 12:08 | (sport10)

    Der Sieger des Vienna City Marathon heißt Henry Sugut. Der Kenianer lief in einer Zeit von 2:06:58 Stunden sogar zum Streckenrekord. Beim Halbmarathon siegte Superstar Gebrselassie.

    Henry Sugut ist am Sonntagvormittag beim Vienna City Marathon nicht nur zum zweiten Mal nach 2010 zum Sieg, sondern auch zu einem neuen Streckenrekord gelaufen. Der Kenianer setzte sich in einer Zeit von 2:06:58 Stunden vor seinen Landsmännern Gilbert Yegon (2:07:38) und John Kiprotich (2:07:44) durch. Mit Gilbert Kirwo, Willy Kibor, John Komen und Geoffrey Ndungu landeten vier weitere Kenianer auf den Rängen vier bis sieben.

    "Wien ist etwas ganz Besonderes"

    Bester Österreicher wurde Roman Weger, der den guten 24. Platz belegte, nach dem Zieleinlauf allerdings vor allem mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte: "Ich bin froh, dass es vorbei ist. Ich habe mein Minimalziel zum Glück erreicht. An der Rückseite des linken Oberschenkels habe ich Probleme, das fühlt sich an wie eine Zerrung und dadurch verkrampft sich die ganze Muskulatur." Dennoch war für Weger, der eine Zeit von 2:24:52 Stunden erreichte ein Start außer Frage.

    "Wien ist etwas ganz Besonderes. Die Fans sind ein Traum und das ganze Event hier ist einfach ein großartiges Erlebnis. Deswegen habe ich mich trotz Schmerzen dazu entschieden an den Start zu gehen." Bei den Damen sicherte sich die Äthiopierin Fate Tola in 2:26:39 Stunden den Sieg und verteidigte damit ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Beste Österreicherin wurde Tanja Eberhart, die nach 2:44:54 Stunden die Ziellinie überquerte und als Neunte 43 Sekunden über ihrer Zeit aus dem Vorjahr blieb.

    Gebrselassie zieht davon und siegt

    Beim Halbmarathon (21,1 km) hat sich wie schon im Vorjahr Superstar Haile Gebrselassie den Sieg gesichert. Der Äthiopier ließ seinen Konkurrenten einmal mehr nicht den Funken einer Chance und sicherte sich in einer Zeit von 60:52 Minuten den großen Triumph. Auch das Verfolgungsrennen gegen Paula Radcliffe hat der 38-Jährige klar für sich entschieden, bei Schönbrunn holte Gebrsealassie seine weibliche Konkurrentin ein und zog in der weiteren Folge rasch davon.

    "Ich fühlte mich bereits nach einigen Kilometern nicht gut. Es tut mir leid, ich konnte heute nicht alles geben. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte in den letzten Wochen eine Bronchitis", erklärte Radcliff nach ihrem Zieleinlauf, der genau 11:11 Minuten nach Gebrselassie erfolgte. Dennoch freute sie sich über die beeindruckende Kulisse rund um die Strecke: "Die Leute waren sehr nett und die Stadt ist sehr schön, und es hat mir sehr gut gefallen, obwohl der Wettkampf nicht gut für mich verlaufen ist."

    Aufmunternde Worte für Radcliffe

    Freuen durfte sich Haile Gebrselassie, der schon vor Rennbeginn eine Zeit um 61 Minuten anpeilte und diesen Wert sogar unterbieten konnte. "Das war ein gutes Rennen, vielleicht etwas windig, aber die Atmosphäre in Wien ist immer fantastisch. Hier zu laufen ist wunderschön", erklärte der 38-Jährige nach seiner Zielankunft und fügte hinzu: "Paula ist es nicht so gut gegangen, ich habe sie daher bald eingeholt. Beim Vorbeilaufen sagte ich noch zu ihr: 'Paula, beeil dich'."

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