Ecclestone Waere oesterreich denn
 

Was sagt "der Boss" zum Österreich-GP?

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  • 12.12.2012 | 10:09 | (sport10)

    Die mögliche Rückkehr der Formel 1 nach Österreich schlug in den letzten Tagen hohe Wellen. Unbeeindruckt davon zeigt sich jedoch F1-Boss Bernie Ecclestone.

    Mit seinen 82 Jahren hat Bernie Ecclestone schon viel erlebt an der Spitze der Formel 1. Nur wenig kann den zum Geld verdienen geborenen Geschäftsmann tatsächlich aus der Ruhe bringen. Auch nicht die Gerüchte einer möglichen Rückkehr der Königsklasse im Jahr 2013 an den Red Bull Ring. Ecclestone weiß davon jedenfalls nichts.

    "Wer behauptet so etwas?"

    Anfang der Woche ließ Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko mit seiner Aussage gegenüber Autosport aufhorchen, dass man die FIA über die volle Formel-1-Lizenz des Red Bull Rings aufmerksam gemacht habe. Der Hintergrund: Nach wie vor ist im Rennkalender der Platz am 21. Juli nicht vergeben. Diesen Slot im Sommer soll ein Europarennen auffüllen.

    Die eigentlichen Lückenfüller in Frankreich und der Türkei kamen ins Stocken, Red Bull brachte sich in Stellung. Nur der Big Boss scheint davon nichts zu wissen. Im Interview mit der Kleinen Zeitung meinte Ecclestone auf die Gerüchte angesprochen: "Ja wirklich? Wer behauptet so etwas?" Mit ihm habe "noch kein Mensch darüber gesprochen." Auch Red Bull oder Dietrich Mateschitz sind nicht an ihn herangetreten.

    "Wäre Österreich bereit?"

    Völlig auf dem falschen Fuß erwischte man Ecclestone dann doch nicht. Über die Hotel-Situation am Ring weiß er offensichtlich bescheid: "Die Hotel-Situation ist halt nach wie vor eine Katastrophe", sagt er dem Blatt, um gleich selbst zu fragen: "Was würden Sie denn sagen? Wäre Österreich für die Formel 1 bereit?"

    Für Marko wäre die Hotel-Problematik jedenfalls kein großes Problem. "Es hat schon in den 70er und 80er Jahren funktioniert. Zudem gibt es in Graz genügend Hotels." Ecclestones Konter: "Es war immer problematisch. Ich denke, für die heutige Formel 1 passt so etwas nicht mehr."

    Ecclestone denkt an 19 Rennen

    Für ihn liegt derzeit die Türkei mit dem Grand Prix in Istanbul auf Comeback-Kurs. Sollte das Rennen dort aus politischen Gründen platzen, wird Ecclestone auch nicht an die Decke fahren: "Momentan glaube ich eher, dass wir im nächsten Jahr nur 19 Grand Prix fahren werden. Das wäre für die Formel 1 auch kein großes Problem." Die endgültige Entscheidung soll Anfang nächster Woche fallen. Den Boss bringt eben nur wenig aus der Ruhe.

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