Jordy durfte zum zweiten Mal in Folge in J-Bay jubeln.
 
  • Bild: Kirstin/ASP World Tour
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Billabong Pro J-Bay

Lay-Days, Sturm und viel Warten standen bei der diesjährigen Ausgabe des Billabong Pro J-Bay in Südafrika am Programm, doch durch exzellentes Surfen und spannende Heats kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Und auch das Publikum vor Ort wurde in Exstase versetzt, denn der Südafrikaner Jordy Smith holte sich nach 2010 auch in diesem Jahr den Sieg in seiner Heimat.

25.07.2011 | 00:00 | (sportnet.at)

Die Top-Surfer der Welt mussten in anspruchsvollen Bedingungen alles geben um die rar gesäten guten Wellen abzustauben und das taten sie eindrucksvoll. Barrels, dicke Airs und Open-Face Slashes standen an der Tagesordnung und die Aussies bewiesen wieder einmal, dass sie im Moment die dominante Nation im Surfen sind. Drei von vier Surfern im Semifinale kamen aus Down Under und nur der 23-Jährige Südafrikaner, Jordy Smith, war übrig geblieben um sich gegen Mick Fanning, Joel Parkinson und Ace Buchan zu wehren. Und sie bissen sich an dem Supertalent aus Durban die Zähne aus! Im Finale traf Jordy auf den Ex-Weltmeister Mick Fanning, der in den vorangegangenen Runden schon seinen besten Freund, Joel Parkinson und die Air-Maschine Josh Kerr eliminiert hatte, und den ganzen Contest über starkes Surfen zeigte. Mick startete selbstbewusst ins Finale und holte sich mit seinem ersten Ritt 8.0 Punkte, doch Jordy ließ sich das nicht gefallen und schüttelte den Druck sofort mit einer 8.60 ab. Im weiteren Verlauf des Heats blieb er aktiv und versuchte Mick keinen Raum für einen Score zu lassen. In der Mitte des Heats war es dann jedoch so weit und Fanning fand eine Welle, die ihm einen mittelmäßigen Score von 6.83 von zehn möglichen Punkten brachte, doch auch das machte Jordy nichts aus. Eine Minute später fand er eine gute Welle, machte zwei massive Carves und einen fetten Air und kassierte dafür 7.0 Punkte von den Judges. Von dem Moment an gab er die Führung nicht mehr ab und krönte sich so zum zweiten Mal in Folge zum Sieger beim Billabong Pro Jeffreys Bay.

Nach dem Finale sagte Jordy gerührt: „Es war eine sehr spezielle Woche und ich möchte mich für den Support bedanken. Der Sieg im letzten Jahr war sehr emotional für mich und dieses Jahr eine weitere Sieg zu holen fühlt sich einfach sehr, sehr gut an. Außerdem hat der Erfolg mein Selbstvertrauen gestärkt und ich freue mich auf den Rest des Jahres.“

Im Rennen um den World Title hat sich Jordy nun auf Platz zwei geschoben, vor ihm ist nur noch Joel Parkinson, der mit seinem dritten Platz in Südafrika Rang eins von Adriano de Souza übernommen hat. Am 20. August geht es in Tahiti weiter und dieser Contest ist einer der wichtigsten der Saison. Der Mid-Year Cut-Off wird nach dem Billabong Pro Teahupoo vollzogen und nur noch die besten 32 werden die Chance haben, an den restlichen sechs Events der Saison teilzunehmen. Es wird also spannend!


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