Big Wave Surfer Archie Kalepa in einer fünfdimensionalen Stromschnelle.
 

300 km Stand Up Paddling

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  • 22.10.2009 | 00:00 | (sportnet.at)

    Der hawaiianische Ex-Rettungsschwimmer und Big Wave Surfer Archie Kalepa hat mit seinen 46 Jahren viele interessante Erfahrungen im und um den Ozean gemacht. Dass die erstaunlichste davon sich im amerikanischen Binnengewässer zutragen würde, hätte Kalepa nicht gedacht.

    Im Grand Canyon lernte er die Gemeinsamkeiten zwischen hawaiianischer und indianischer Kultur kennen und stellte nebenbei einen Weltrekord auf: Er paddelte 300 Kilometer durch den Grand Canyon – auf einem Stand Up Paddling Board!

    Kalepa wurde von explore zu einem 17-tägigen Rafting Trip durch den Grand Canon eingeladen, er reiste mit seinem Stand Up Paddling Board an. Zusammen mit den Anführern mehrerer indianischer Stämme kämpfte er sich durch die Stromschnellen des Colorado River – über 300 Kilometer weit. Kalepa wollte Stand Up Paddling auf einem Fluss endlich von seiner To-Do-Liste streichen. Er kehrte mit großem Respekt vor dem Colorado nach Hawaii zurück.

    „In diesem Fluss steckt so viel Leben“, sagt Kalepa. „Ich meine nicht das, was unter Wasser ist, sondern das Wasser selbst – es lebt.“

    “Wenn du in diese Situation gesteckt wirst, fällt alles Westliche von dir ab und du wirst wieder eins mit der Natur und deiner Umgebung. Deine Überzeugungen werden dir klarer, du konzentrierst dich auf die momentane Herausforderung, die für uns immer das Wasser war.“

    Teuflische Stromschnellen
    Auf dem Weg musste sich Kalepa durch Stromschnellen kämpfen, die „fünfdimensional, nicht dreidimensional wie eine Welle“ waren.

    „Ich bin in meinem Leben einige wirklich große Wellen gesurft, aber diese letzte Stromschnelle – ‚The Lava’, eine Klasse zehn Stromschnelle – hält auf jeden Fall mit ihnen mit, sogar mit meiner 21 Meter Welle in Pe'ahi", sagt Kalepa.

    Überhaupt war der Hawaiianer begeistert: „Zusammen unseren Weg durch den Grand Canyon zu finden, all die Kilometer und das wilde Wasser, und am Ende zusammen sicher wieder raus zu kommen, das war unglaublich. Es war die Fahrt meines Lebens. Sie hat mich zu einem besseren Surfer gemacht – und einem besseren Menschen.“

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    explore ist eine Organisation, die Menschen auf der ganzen Welt unterstützt, die ihr Leben außergewöhnlichen Projekten widmen – von Tierrechten über Gesundheits- und Armutsthemen bis hin zu Bildung und Umwelt. Mehr erfährst du hier.
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