Horgmo fällt bei dem Voting gleich alles runter und auch Rice scheint's nicht zu glauben.
 

Protest gegen SMS-Voting

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  • 05.02.2009 | 00:00 | (sportnet.at)

    Norwegens größte Skate- und Snowboard Website protestiert gegen das SMS-Voting-System bei den X-Games.

    Nachdem Torstein Horgmo beim Big Air Finale der XIII. Winter X-Games mit lächerlichen 22 Prozent der SMS-Stimmen gegen den Amerikaner Travis Rice verliert, hat so mancher das Gefühl, dass hier nicht unbedingt nur die Schwierigkeit der Tricks beurteilt wurde. Das norwegische Online-Magazin tacky.no ruft aus Protest eine Petition gegen das SMS-Voting-System ins Leben, da „die sportliche Leistung der Rider von einer sportlich inkompetenten und parteiischen Jury beurteilt wurde, die hauptsächlich aus Amerikanern bestand“.

    Tacky.no betont, dass das Level beim Big Air Finale der X-Games großartig war, genauso wie Travis Rices Sieges-Sprung, aber durch das SMS-Voting würden Popularität und Nationalität in den Vordergrund gestellt, nicht die Leistung der Rider. Im Vorjahr haben Horgmo und Rice dieselben Tricks wie dieses Jahr gezeigt, und Horgmo hat das Halbfinale damit gewonnen. Heuer steht Horgmo den Trick auch noch sauberer als Rice – deshalb hätte der Norweger den Sieg bei den diesjährigen X-Games verdient, meint tacky.no.

    Auch Antti Autti sieht das so. Im Interview mit massivemoves.com sagt er: „ Jeder weiß, dass das SMS-Voting ein Blödsinn ist und dass eigentlich Torstein gewonnen hätte. Deshalb wurde im Riders Meeting auch beschlossen, dass es das SMS-Voting nächstes Jahr so nicht geben wird.“

    Wer auf Nummer sicher gehen und die Petition trotzdem unterschreiben will, klickt hier und scrollt dann hinunter bis zum englischen Text.

    Hier gibt’s noch mal das Big Air Finale der Winter X-Games XIII: 
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