Während der Expedition stürzte Daniel Ahnen in eine Gletscherspalte.
 
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Rettungseinsatz abgebrochen

Die Suche nach dem im indischen Himalaya-Gebiet am Arwa Spire in eine Gletscherspalte gefallenen deutschen Kameramann Daniel Ahnen wurde am Montagnachmittag um 16 Uhr (Ortszeit) von der indischen Armee ergebnislos abgebrochen. Die Barrieren in der Gletscherspalte in rund 50 Metern Tiefe seien unüberwindbar, ein Ende der Gletscherspalte nicht in Sicht. Das noch tiefere Vordringen in den Riss würde die Spezialisten des indischen Heeres, bzw. die Expeditionsteilnehmer in Lebensgefahr bringen, ohne dass eine berechtigte Aussicht auf Erfolg besteht.

20.05.2011 | 00:00 | (sportnet.at)

Alle Beteiligten, allen voran Schäli und Gietl, sind schwer getroffen und bestürzt über den tragischen Unfall. Die Expedition der beiden Extrembergsteiger wurde am Montag definitiv abgebrochen, nachdem eine Beendigung bereits am vergangenen Mittwoch in Erwägung gezogen worden war, kurz nachdem die Unfallmeldung das Basislager erreicht hatte.

Am 22. Mai werden Roger Schäli und Simon Gietl voraussichtlich in Dehli ankommen, im Anschluss daran wird der Transfer der beiden Alpinisten nach Europa organisiert. Die Gedanken aller an der Expedition beteiligten Personen sind bei der Familie und den Freunden des Verunglückten. Die MassiveMoves-Redaktion schließt sich den Trauernden wir drcken hiermit unser Beileid aus.

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