Alexander Mikowitsch stylet über das magische Road-Gap.
 

Hero des Zauberbergs

  • Bild:
  • 08.06.2009 | 00:00 | (sportnet.at)

    Beim vierten Zauberberg-Downhill war wirklich alles dabei, nicht nur die besten österreichischen Rider auch das Wetter hat von Hagel bis Sonnenschein alles geboten...

    260 Downhill MountainbikerInnen aus 13 Nationen fighteten im Bikepark Zau[:ber:]g Semmering powered by Specialized um den Titel des Hero of
    Zau[:ber:]g. Und die Rider hatten einiges an Arbeit vor sich:

    Eine erneuerte und selektive Strecke wartete darauf unter die Stollen genommen zu werden. Crashes und der eine oder andere Abstieg blieben dabei nicht aus, vor allem weil auch das Wetter zu verschärften Bedingungen beitrug. Im zweiten Lauf wurde es düster, aber so richtig. Einige Zuschauer überlegten schon die Stirnlampen auszupacken, um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Wenn man schon als Beobachter kaum Kunturen erkennen kann, wie geht es dann erst den Fahrern. Vor allem in die ohnehin schwierig Wurzelpassage mitten im Wald drang für einige Minuten kaum noch Licht. Einzig während des Blitzlichtgewitters der Fotografen wurde es für die Biker taghell.

    Die Natur-Downhillstrecke mit Wurzel-, Stein sowie Speedpassagen wurde dabei extra für dieses Rennen mit spektakulären Sprüngen versehen und bot auf einer Länge von 2200 Metern und einem Höhenunterschied von 350 Metern die perfekten Voraussetzungen für das spannende Rennen. Zum Beginn der Saison wurde die Strecke an einigen Stellen mit einer neuen Streckenführung versehen, um die Strecke noch selektiver zu gestalten. Ein Highlight bei der überarbeiteten Streckenführung ist die neue Holzbrücke, welche mit Anliegern ausgestattet wurde und nun schneller und smoother zu befahren ist. Besonders spektakulär und beliebt bei den zahlreichen Zusehern war das neu errichtete Road-Gap, bei dem die Rider bis zu 12m weit und 4m hoch in der Luft, über die Straße sprangen.

    Die Ergebnisse 
    Mathias Haas zeigte bereits an den Trainingstagen, dass er sehr schnell unterwegs ist. Dies bewies Mathias auch beim Rennen und holte sich mit der schnellsten Zeit des Rennens, mit 3:12.73min verdient den Titel des Hero of Zau[:ber:]g vor dem Weltcup Fahrer Georg Sieder und Walter Martinschitz. Für den Steirer war es nach 2008 der zweite Sieg in Folge.

    Mathias zeigte sich nach dem Rennen sehr erfreut und meinte: „Es war ein super Rennen auf einer technisch anspruchsvollen Strecke die mir sehr gut liegt. Das ganze Wochenende hat einfach Spaß gemacht und ich bin super happy über meinen Sieg.“

    Bei den Damen holte die 5-fache Staatsmeisterin und Vize-Europameisterin 2008, Petra Bernhard, erwartungsgemäß den Sieg und ließ mit mehr als 10 Sekunden Vorsprung ihren Konkurrentinnen keine Chance. Den zweiten Platz belegte Birgit Braumann vor Elke Rabeder.

    Blaz Hölcl aus Slowenien konnte sich in der Juniorenwertung, für Starter bis 18 Jahre, mit einer beachtlichen Zeit den Siege vor Stephan Maderthaner und Timo Bürgler holen.

    Der Zau[:ber:]g Local und Zauberberg Riders Fahrer, Markus Krapfenbauer, spielte seine ganze Routine aus und gewann in der Master Klasse vor Georg Vit und Jörg Heydt.

    Das Fazit
    Organisations- und Marketingleiter des Zau[:ber:]g Semmering, Markus Merz zeigte sich hoch erfreut über den 4. Zau[:ber:]g Downhill powered by Almdudler: „ Besonders gefreut habe ich mich über die enorme Steigerung an internationalen Startern was definitiv eine Weiterentwicklung für die Zukunft bedeutet. Das riesige Starterfeld zeigt auch eine positive Entwicklung des MTB Downhill- und Freeridesports wenn man bedenkt dass noch vor wenigen Jahren in Österreich Starterfelder von 100 Racern die Regel war. Wir freuen uns schon auf unser nächstes Rennen, dem 3. 24 Stunden Downhill „race the night“ powered by Almdudler am 15. und 16. August!“

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