Kathi Holzmann und Isy Szumovski sind zwei der vielen happy faces, die sich hinter EMA Bandanas verstecken.
 
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Brand-Interview: EMA Neckwear

Protect your smile with style, so lautet das Motto der kleinen, spanischen Neckwear-Brand EMA. Die handgemachten, angenehm weichen Bandanas zieren seit letzter Saison die Hälse vieler heimischer und internationaler Snowboardpros und bringen mehr Individualität in die Parks dieser Welt. EMA ist nicht umsonst im Rennen um den ISPO Brand New Award 2012. Wir haben Maria Ferrés, EMA Mastermind, zum Interview gebeten - wie immer könnt ihr auch ein paar der begehrten Bandanas gewinnen.

03.06.2011 | 00:00 | (sportnet.at)

Hallo Maria! Stell dein Label bitte kurz vor: Woher kommt EMA, seit wann gibt es die Marke und was macht ihr?
Maria Ferrés:
„Hola hola! EMA ist eine Neckwear Brand und wurde 2009 zwischen Barcelona und Andorra ins Leben gerufen.“

Das Ganze hat damit begonnen, dass du Bandanas für dich selbst genäht hast – wann und warum hast du dich dazu entschlossen, ein eigenes Label daraus zu machen?
„Ja, ich habe 2009 damit begonnen, Bandanas für mich selbst zu machen und letztes Jahr haben mich Leute wie Marc Swoboda und Dominik Wagner zum Nachdenken bewegt, wirklich etwas daraus zu machen. Die positiven Reaktionen haben mir die Energie gegeben, EMA als Brand zu starten.“

Wofür steht der Name EMA?
„Naja, ich heiße Maria und 'EMA' ist der Name des Buchstabens M in Katalanisch, meiner Sprache.“

Was waren die ersten Schritte bei der Gründung der Marke? Worauf sollte man deiner Meinung nach achten, wenn man seine eigene Marke ins Leben ruft?
„Ich denke einer der wichtigsten Punkte ist, die Leute dazu zu bringen, das zu lieben, was du machst – um das zu erreichen musst du in erster Linie selbst lieben und daran glauben, was du tust.“

In welchen Ländern kann man EMA Neckwear kaufen? Hast du in Spanien mit dem Verkauf begonnen? Wie schwer war der Schritt vom spanischen Markt auf den europäischen?
„Mittlerweile kann man EMA in einigen Shops in Österreich, Andorra und Spanien kaufen und auch online über EMAs Website  und Blue Tomato bestellen. Aber am Anfang habe ich EMA von Spanien aus verkauft und es war wirklich großartig zu sehen, wie groß das Interesse von Leuten aus anderen Ländern war. Mir haben Menschen aus aller Welt geschrieben – ich kann es noch immer nicht glauben, wie EMA um die Welt geht – ich bin so glücklich! Das Ding mit Spanien ist vielleicht ein bisschen schwierig zu verstehen, denn die Snowboardszene hier unterscheidet sich sehr stark vom restlichen Europa und deswegen ist alles komplizierter.“

Machst du alles selbst, vom Design über die Produktion und den Verkauf, oder gibt es Leute, die dir helfen?
„Ich werde jetzt Hilfe in der Produktion bekommen, aber noch immer überall involviert sein. Meine Familie und Freunde helfen mir immer, denn manchmal ist es schwierig, Entscheidungen alleine zu treffen und ich versuche, alles mit ihnen zu besprechen. Es ist jede Menge Arbeit und kann stressig werden, aber gleichzeitig ist es wunderbar. Ich bin so glücklich und stolz darauf, das zu tun, was ich liebe.“

Du verbringst deine Winter am Snowboard und deine Sommer in Barcelona – was inspiriert dich sonst noch?
„Im Winter lebe ich zwischen Barcelona und Andorra und wenn es heiß wird verbringe ich viel Zeit in Barcelona am Strand, aber ich versuche auch immer viel zu reisen. Ich habe einen energiegeladenen Lifestyle, ich schmiede alle paar Tage neue Pläne und ändere sie wieder – das ist mein verrücktes Leben aber genau das inspiriert mich auch. Ich liebe Kontraste und Veränderungen, einerseits die natürliche Bergidylle und andererseits die urbane Verrücktheit der Stadt. Ich liebe es zu fühlen, umherzuziehen, neue Leute zu treffen, mit ihnen zu reden und sie zu beobachten, Freiheit, Natur, Kunst, Musik, Street Life… Der Mix aus Träumen und richtigem Leben ist meine Inspiration.“



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Heutzutage gibt es so viele Labels – was macht EMA besonders, wodurch unterscheidet es sich von anderen Marken?
„Die Welt, in der wir leben, ist verrückt, alles ist groß und schnell. Aber obwohl EMA nur eine kleine Firma ist, ist es mehr als eine Neckwear Brand – EMA legt Wert auf Details, diese kleinen Dinge im Leben, es hat 'chispa' (Funken), das die Leute zum Lächeln bringt und ein gutes Gefühl vermittelt. Ich glaube, man kann die Energie spüren und das ist der Grund dafür, dass EMA auf der ganzen Welt angenommen wird.“

Du hast erzählt, dass du gerade für den ISPO Brand New Award 2012 arbeitest. Wie sehen deine Pläne dafür aus und was können wir uns von der nächsten Winterkollektion erwarten?
„Ja, ich darf am ISPO Brand New Wettbewerb teilnehmen und freue mich sehr darüber, also stay tuned und schaut euch die Videos und Fotos – ein Projekt von Crista Leonard – an und votet dafür! Ihr werdet auch sehen, was ich für die kommende Saison vorbereite. Ich habe so viele Ideen und Pläne für weitere Winter und Sommer-Kollektionen und weitere Projekte, aber ich will eines nach dem anderen machen und gute Produkte mit guter Qualität anbieten. Diesen Sommer habe ich eine Kollektion mit limitierten, handgemachten Batik-T-Shirts in vielen Farben und mit viel Fantasie gemacht.“

Nachdem du die Produkte alle selbst machst schätze ich, dass sie ziemlich limitiert sind. Wie viele unterschiedliche Designs gibt es und wie viele Stück stellst du jeweils her?
„Dieses Jahr habe ich ein Bandana in zwölf verschiedenen Designs angeboten, und das bedeutet schon wirklich harte Arbeit, wenn man alles selbst macht. Ich bin aber sehr zufrieden, weil ich viele Bestellungen hatte von Shops und Kunden auf der ganzen Welt.“

EMA hat ein ziemlich großes Team mit einigen bekannten Gesichtern. Sind die meisten davon Freunde von dir oder wie ist das Team zustande gekommen?
„EMA hat es mir ermöglicht, all diese großartigen Snowboarder zu treffen und mittlerweile sind wir gute Freunde. EMA ist eine glückliche Familie und das ist wichtig. Ich will 'gracias' sagen für ihren Support, das ist wirklich wichtig. Sie sind Fahrer mit guten ‚Vibrations’ und einem großen Lächeln, Leute, die das Leben so leben wie EMA – und die EMA Familie wächst stetig weiter.“

Was machst du sonst, um von den Leuten wahrgenommen zu werden und deine Marke zu promoten?
„Viel Kommunikation: Blog, Facebook, Websiten, Magazine, Events, Rider… Am wichtigsten ist es, jeden Tag ‚lebendig’ zu sein, gute Gefühle zu verbreiten und zu schauen, was die Menschen wollen und brauchen. Ich denke, man muss die Leute dazu bringen, mehr über einen erfahren zu wollen.“

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Ich konzentriere mich 2012 voll und ganz auf EMA, es wird ein paar neue Produkte geben und ich kann es kaum erwarten, sie herzuzeigen – ich hoffe, sie werden euch gefallen! Ich will auch beginnen, EMA in den USA zu verkaufen. Ich habe sehr viel Energie und arbeite wirklich hart, um EMA größer und besser zu machen.“

Danke Maria, dass du dir die Zeit genommen hast und viel Glück in Zukunft!
„Danke für das Interview, massivemoves.com, und danke an alle da draußen, die mich unterstützen - 'muchas gracias' for your good vibrations!”



Gewinne, gewinne!
Damit auch ihr euer Lächeln in Zukunft mit viel Stil vor Sonne, Wind und Wetter schützen könnt, vverlosen wir ein paar der feinen EMA Bandanas. Schreibt uns einfach ein E-Mail mit dem Betreff "Protect Your Smile" an
hi@massivemoves.com und sagt uns, was euch zum Lächeln bringt. Mit ein bißchen Glück hängt schon bald EMA Neckwear um euren Hals. Einsendeschluss ist der 16. Juni 2011.

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