Bestelle deine ganz individuell gestaltete Mütze und verbessere die Welt.
 

Brand Interview: Kopfarbeit - Handmade Beanies

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  • 01.03.2012 | 00:00 | (sportnet.at)

    "Kopfarbeit - Handmade Beanies" ist viel mehr als eine Mützenproduktion, es geht darum, die Welt zu verbessern. Das klingt anfangs sehr hoch gegriffen, doch "Kopfarbeit" versteht sich mehr als "Social Business" und die drei Masterminds hinter dem Projekt schaffen es, viel Lachen auf die Gesichter der Menschen zu zaubern.

    massivemoves.com: Stellt euer Label bitte kurz vor: Woher kommt „Kopfarbeit“, seit wann gibt es das Label, wie viele seid ihr und was macht ihr genau? 
    Kopfarbeit - Handmade Beanies: Kopfarbeit - Handmade Beanies sind wo(h)llig warme Hauben, die individuell gestaltbar sind und liebevoll handgemacht werden. Das Label Kopfarbeit – Handmade Beanies gibt es seit September 2009.
    Hinter Kopfarbeit stecken drei Personen, Stefanie Zelch aus Salzburg, Jürgen Hamberger aus Ottensheim und seine Schwester Martina Hamberger aus Linz. Steffi und Martina häkeln die Mützen und sind die kreativen Köpfe im Unternehmen, Jürgen managt Kopfarbeit und ist für das Finanzielle verantwortlich.

    Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein eigenes Label zu kreieren? Wie hat alles angefangen?
    Angefangen hat alles damit, dass wir zu unseren neuen Snowboardoutfits keine passenden Mützen gefunden haben. So sind wir auf die Idee gekommen unsere eigene Mütze in den passenden Farben, Größen und Muster zu häkeln. Ein bisschen überfordert und überrascht von der riesigen Wollauswahl und den tollen Farben konnten wir uns schließlich doch für die „eine Beanie“ entscheiden. Mit Omas und Mamas Hilfe haben wir dann unsere erste Mütze gehäkelt. Die war zwar noch ein bisschen unförmig, ist aber bis heute immer noch unsere absolute Lieblingsmütze.
    Es ist ein tolles Gefühl, wenn man einen Knäuel Wolle von guter Qualität in den Händen hält und diese dann zu einer Beanie verarbeiten kann. Es ist immer wieder erstaunlich welche Möglichkeiten und tolle Farbkombinationen es gibt. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt.
    Nach und nach haben immer mehr Freunde nach unseren Mützen gefragt und wir haben Anfangs nur für Freunde gehäkelt. Da die Nachfrage aber immer größer wurde haben wir beschlossen mehr daraus zu machen und haben die Marke „Kopfarbeit“ gegründet.

    Welche Philosophie verfolgt „Kopfarbeit“, was ist euch wichtig, was macht das Label einzigartig?
    Wir sehen Kopfarbeit vorwiegend als ein „Social Business“. Im Oktober 2011 haben wir unser „Pink Bommel Projekt“ gestartet, bei dem von jeder verkauften Mütze mit pinkem Bommel der gesamte Gewinn an die Pink Ribbon Brustkrebsinitiative gespendet wird. Da wir auch mit dem Verkauf aller anderen Mützen ohne pinkem Bommel etwas Gutes tun möchten, haben wir uns hierfür ein spezielles, kleines Projekt ausgesucht. Von diesen Mützen geht ein Teil an das Projekt Wellenreiten für krebskranke Kinder auf Sylt. Wir sind selbst begeisterte Surfer und Snowboarder. Deshalb gefällt uns dieses Projekt besonders.
    Wichtig ist uns natürlich auch eine gute Qualität, unseren Kunden einen guten Service zu bieten und am Wichtigsten: die Möglichkeit dass sich jeder ganz einfach und schnell seine Lieblings-Beanie individuell, in seinen Lieblingsfarben, passend zu jedem Outfit zusammenstellen kann.

    Was waren die ersten Schritte bei der Labelgründung? Worauf sollte man eurer Meinung nach achten, wenn man seine eigene Marke ins Leben ruft?
    Generell stand für uns am Anfang die Frage in welche Richtung die Marke gehen soll. Wer ist der Kunde, was soll die Marke aussagen und welche Philosophie verfolgen wir.
    Danach kam die Überlegung welchen Namen wir nehmen sollten und dann natürlich das Logodesign bzw. das Marketing. Zum Schluss natürlich noch die Anmeldung der Firma und allerhand Behördenkram. Wichtig bei der Gründung einer eigenen Marke ist Durchhalten und nie das Ziel aus den Augen verlieren.

    Könnt ihr von „Kopfarbeit“ leben oder ist es eher ein Hobby? Was macht ihr ansonsten, um über die Runden zu kommen?
    Kopfarbeit ist wie schon erwähnt ein „Social Business“, unser Hobby und gleichzeitig unsere Leidenschaft. Wir haben alle normale Berufe, mit denen wir unser Geld verdienen. Jürgen ist Innenarchtitekt, Martina ist Marketing Assistentin und Steffi ist Genetikerin. Wir haben früher oft gemeinsam gehäkelt, heute stehen bei diesen Treffen aber oft organisatorische Dinge im Vordergrund und jeder häkelt seine Beanies am Abend in Heimarbeit. Nach einem Tag in der Arbeit empfinden wir das Häkeln abends als Entspannung. Wir sind alle mit Herzblut Kopfarbeiter und es ist schön wenn man mit einem so einfachen Produkt anderen helfen kann.

    Wie viele Stück produziert ihr durchschnittlich? Ist bei euch alles handgemacht? Gibt es Menschen, die euch unterstützen?
    Im Moment produzieren wir 50-100 Hauben im Monat. Um die Weihnachtszeit können es aber auch schon mal an die 200 werden. Alle unsere Beanies sind liebevoll handgemacht. Wenn große Auftragsarbeiten kommen, oder wie bei unserem Pink Bommel Projekt wo größere Stückzahlen zu fertigen sind, dann helfen auch mal Omas und Mamas fleissig mit.

    Was macht ihr, um von den Leuten wahrgenommen zu werden und das Label zu vermarkten?
    Wir waren diese Wintersaison schon auf zahlreichen Events, zum Beispiel bei den Snowboardopenings in Sölden und beim großen Parkopening im Schnalstal. Außerdem sind wir dieses Jahr als Sponsor bei der Chill & Destroy Tour dabei. Beim diesjährigen Austrian Newcomer Award sind wir einer der Hauptsponsoren. Zusätzlich helfen uns unsere Sozialprojekte und auch Facebook dabei unsere Marke bekannter zu machen. Auch für 2012 gibt es schon wieder viele neue Ideen und neue Projekte auf die wir uns sehr freuen.

    Soweit ich dank Facebook und Google herausgefunden habe, seid ihr der Boardsport-Kultur ja nicht abgeneigt – was habt ihr mit der österreichischen Wakeboard/Skate/Snowboardszene am Hut?
    Das stimmt! Speziell Fun- und Extremsportarten wie Snowboarden, Wakeboarden, Snowkiten, Surfen, usw. haben unseren größten Respekt. Deshalb unterstützen wir einige dieser Sportarten und sponsern Sportler und Sportlerinnen. Bisher haben wir z.B. das österreichische Snowkite-Team rund um Hardy Brandstötter in unserem Team, sowie Mari Sandner, eine der derzeit besten deutschen Wakeboarderinnen. Wir selbst sind natürlich auch begeisterte SnowboarderInnen.

    Was inspiriert euch?
    Uns inspirieren viele Dinge. Die Natur, die Berge und vor allem auch unsere Mitmenschen und Freunde, sowie die aktuelle Sportmode. Trends gibt es viele! Eigentlich gestalten unsere Kunden ihre Mützen ja selbst und sind somit ihre eigenen Designer. Jedem nach seinem Geschmack!

    Kann man eure Beanies in irgendwelchen Shops kaufen oder wie bringt ihr die Mützen an Mann und Frau?
    Bislang nahmen wir eher Abstand vom Verkauf unserer Beanies über den Einzelhandel, da unsere Idee viel zu individuell für den Handel ist. Unsere Beanies kann man derzeit nur über unsere Website kaufen. Dort gibt es ein Bestellformular, mit dem man sich seine Lieblingsbeanie ganz individuell zusammenstellen kann. Wer sich zuerst persönlich von den Beanies überzeugen will, findet uns auf zahlreichen Events wie z.B. bei der Chill & Destroy Tour.

    Was plant ihr für die Zukunft?
    Wir freuen uns auf noch viele bunte Mützen, auf unsere neuen Kollektionen die wir bald um eine Frühjahr/Sommerkollektion und eine Kinderkollektion erweitern werden, natürlich immer mit neuen Ideen und neuen Sozialprojekten kombiniert. Wir freuen uns auf viele neue Leute und Freunde, sowie viele neue Kunden die unsere Mützen mögen und auch gern unsere Projekte unterstützen.

    Danke für das Interview, wir wünschen noch viel Erfolg in der Zukunft und sind beeindruckt und froh, dass sich Menschen noch so für andere Menschen einsetzen. HIER und HIER AUCH gibts mehr Infos zu " Kopfarbeit - Handmade Beanies".

    Und jetzt gibt es noch zwei Beanies von „Kopfarbeit“ zu gewinnen:
    Wer sind die drei Mitglieder, die sich für euch die Finger wund häkeln?

    Einfach eine E-Mail bis 6. März 2012, 16 Uhr, an hi@massivemoves.com senden und eine handgemachte Beanie abstauben.

    Helft Kopfarbeit den Sozialmarie Award zu rocken und votet HIER für ihr Pink Bommel Projekt zugunsten der Pink Ribbon Brustkrebsinitiative. Wichtig, damit eure Stimme zählt: Ihr müßt die E-Mail mit eurem Voting anschließend bestätigen!

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