Sebi mit einem Ollie auf die Wall. ©Ben Zibuschka
 

Filmer Interview: Sebastian Binder

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  • 30.12.2011 | 00:00 | (sportnet.at)

    Sebi ist wohl einer der stylischsten und auch motiviertesten Skateboarder, die Wien derzeit zu bieten hat und deshalb hat er auch ein Interview in der aktuellen Ausgabe von Philipp Schuster's Skatemag, "Trottoir". Sebastian ist aber nicht nur ein sehr guter Skater, sondern verbringt auch jede Menge zeit hinter der Kamera bzw. am Computer und arbeitet regelmäßig an feinen Onlineclips oder gar größeren Projekten. Uns gefällt was Sebi macht und deshalb dachten wir uns, befragen wir ihn mal zum Thema Filming.

    Hey Sebi. Stell dich doch bitte kurz vor.

    Sebastian Binder, 23 aus Wien. Momentan schreibe ich meine Bachelor-Arbeit und arbeite nebenbei im Stil-Laden und als freischaffender Kameramann/Editor. Hauptsächlich arbeite ich an kleinen Projekten/Webclips und stelle meistens meine Footage für verschiedene Produktionen zur Verfügung.

    Wie bist du dazu gekommen, Skateboarding zu filmen?

    Als Skater kommt man unweigerlich früher oder später mit Videokameras in Kontakt. Irgendwann habe ich mir meine erste Kamera zugelegt und seit dem ist das Filmen ein netter Ausgleich, wenn ich verletzt bin oder einfach mal nichtmotiviert bin zu skaten.

    Was war das erste Equipment, mit dem du in Kontakt gekommen bist?

    Die erste Kamera war ein kleiner Camcorder eines Freundes, für den ich mir mit ein paar Anderen ein Fisheye gekauft habe und mit dem wir uns dann gegenseitig in Eisenstadt gefilmt haben.

    Hast du einen Clip für uns, den du gemacht hast?

    Der Clip ist schon relativ alt, abernach wie vor einer meiner Liebsten. Philipp Schuster hatte in einer Ausgabe seines Magazins „Trottoir“ einen Artikel über Spots imWienerwald. Das Video zeigt einen Tag, an dem wir in Zuge dessen in Kahlenbergdörfl auf Spotsuche waren und jedes mal, wenn ich den Clip sehe erinnere ich mit Freude wieder daran zurück.

    http://www.melangeskateboarding.at/?p=715


    Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Faktoren für einen guten Skateclip oder Movie?

    Qualität! Es gibt mittlerweile so viel Müll der ins Internet gestellt wird und oft glaube ich, dass nurnoch zählt, wer die meisten Videos und Klicks auf Youtube hat. Aber hin und wieder stolpere ich dann über ein wirklich gut gemachtes Video mit interessantem Skaten, dass ich mir immer wieder ansehen kann ohne dass es langweilig wird und freue mich, dass doch noch qualitativ hochwertige Clips entstehen.

    Wie siehst du Skateboarding an sich? In welche Richtung wird es gehen? Wovon willst du mehr in Videos sehn, wovon weniger?

    Höher, schneller, weiter und besser vermutlich. Solange das nicht auf Kosten der Qualität und Ästhetik geht, habe ich damit auch sicher kein Problem.

    Welches Equipment nutzt du derzeit zum Filmen?

    Momentan eine Panasonic HPX171 und eineNikon D7000, wobei mittlerweile das meiste mit der DSLR passiert. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem Setup, so wie es ist (bzw.bis ich mir vielleicht doch einmal das unmenschlich teure CenturyFisheye für die Panasonic zulege).

    Welche Parts oder Movies haben dich beeinflusst bzw. inspiriert?

    Besonders beeinflusst hat mich meinerstes Skatevideo „Real To Reel“ von 2001 – einfach schönes und gutes Skaten ohne unnötigen Schnickschnack. In den letzten Jahren waren es die Arbeiten von Jason Hernandez und vor allem Greg Hunt.



    Gibt es außer Skateboarding für dich auch noch ein Genre welches dich filmisch ansprechen würde?

    Es gibt jede Menge interessante Genres! Speziell Dokumentarfilme haben für mich einen besonderen Reiz und daist auch schon ein Projekt gerade in der Planungsphase.

    Ein Clip der dich beeindruckt oder dir besonders gut gefällt.

    Ich möchte gar nichts dazusagen... Einfach ansehen und selbst Gedanken dazu machen.


    Möchtest du noch jemandem Danke?

    Danke gebührt meiner Freundin undFamilie, meinen Freunden, sowie Cliché, Motion-Sports, NikeSB unddem Stil-Laden für die stetige Unterstützung!

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