Flatland, Dirt, Spine-Miniramp und Rail: Bei den BMX-Masters wurde ein breites Spektrum geboten.
 

BMX Masters 2011

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  • 12.07.2011 | 00:00 | (sportnet.at)

    Bei perfektem Sommerwetter bekamen 14.000 Fans eine atemberaubende Show vor ausverkauftem Haus geboten – bei den BMX Masters 2011 in Köln.

    Weit über 300 Fahrer, darunter einige der weltbesten Pros aus insgesamt 38 Nationen waren angereist um in den Disziplinen Dirt, Park, Flat und Spine-Ramp anzutreten. Gestartet wurde in Amateur- und Profiklassen, für die weibliche Teilnehmerinnen gab es eine extra Girls-Klasse in den Disziplinen Park und Flat.

    Rail-Jam
    An einem Wochenende voller Highlights machte der Rail-Jam am Freitagabend den Anfang. Der Hamburger Pierre Hinze lieferte eine Hand voll perfekter Rail-Tricks, die ihm vor Big Names wie Brad Simms und Brian Kachinsky (beide USA) den Sieg bescherten. Hinze landete fast alle Tricks first try, darunter Regular und Opposite Hopover Icepicks und Regular und Opposite Hangover Toothpick Grinds. Mit dieser Trickpalette entschied er den Rail Jam für sich und konnte somit mit 500 Euro Preisgeld in die Aftershowparty stürzen.

    Flatland
    Nicht weniger spektakulär ging es bei den Flatlandern zu. Die „Familie" feierte ihre Stars, die mit einem heiß umkämpften Pro-Finale für Furore sorgten. Matthias Dandois zeigte eindrucksvoll, dass derzeit kein Weg an ihm vorbei führt. Der Franzose sicherte sich gegen Moto Sasaki (JP) und Dominik Nekolny aus Tschechien den obersten Platz auf dem Podium.

    Spine-Miniramp
    Auch das Spine-Ramp-Finale der Pros war hart umkämpft, vor allem der letzte Heat! Nach den schon beinharten Runs feuerten alle noch mal aus vollen Rohren. Brett Banasiewicz (USA) macht seinem Spitznamen „Maddog" alle Ehre und zeigte einen 540 Whip. Ondra Slez (CZE), hackte einen Frontflip Flair ab und Daniel Dhers (VEN) drehte ohne mit der Wimper zu zucken einen 720 Barspin über die Spine. Als Deutscher Vertreter gab Markus Reuss einen unglaublichen Fakie Manual auf der 3,25 Meter hohen Subbox. Der Sieg in der Spine-Ramp ging doch verdienterweise an Daniel Dhers vor seinem Brett Banasiewicz und Pat Casey.

    Dirt
    Eines der größten Highlights der BMX Masters ist das alljährliche Dirt-Finale am Samstagabend unter Zoobrücke. Der unglaubliche James Foster aus den USA ließ auf ein Tripple Whip noch einen Double Backflip folgen! Brett Banasiewicz versuchte diese Vorlage noch mit einem Double Frontflip zu steigern, aber leider konnte er ihn nicht sauber stehen. Die zahlreichen Zuschauer unter der Zoobrücke dankten es ihm mit stehenden Ovationen und extrem lauten Beifallsbekundungen.

    Der erfolgreichste Teilnehmer der BMX Masters 2011 war wieder einmal Daniel Dhers. Der 26-jährige Venezolaner konnte nach seinem Sieg in der Spine auch noch den Park-Contest für sich entscheiden. Damit konnte er sich für seine schmähliche Niederlage im Finale 2010 gegen „Mad Dog" Banasiewicz revanchieren. Zweiter wurde Michael Beran (CZ) und auf dem dritten Platz landete Rob Armour (USA).

    Die vollständigen Ergebnisse gibt es auf www.bmxmasters.com.

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