Stefan Weger

14.11.2012
21:57

Das war nichts

von Stefan Weger

Warum aber trotz der Niederlage gegen Cote d'Ivoire nicht alles schlecht ist.

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  • Österreich wollte sich mit einem Sieg gegen die Elfenbeinküste verabschieden. Doch daraus wurde nichts. Die ÖFB-Elf musste sich der Elfenbeinküste mit 0:3 geschlagen geben. Teamchef Marcel Koller hatte die Mannschaft an einigen Positionen verändert, was logischerweise dazu führte, dass der Spielfluß, den das ÖFB-Team im letzten Spiel gegen Kasachstan hatte, litt.

    Zudem wurde weit weniger aggressiv gespielt. Zu selten wurde der Gegner schon in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen, wie das unter Koller eigentlich immer der Fall gewesen ist. Und auch die Kombinationen waren alles andere als flüssig. Was auch daran lag, dass schon beim Herausspielen teils haarsträubende Fehler passierten.

    Das Mittelfeld, das zuletzt bereits recht gut harmonierte, fand dieses Mal überhaupt nicht ins Spiel. David Alaba war zwar bemüht, doch zu selten fand er Anspielstationen. Andreas Ivanschitz war auf der zentralen Position im Mittelfeld ein Fremdkörper. Und das Innenverteidiger-Duo Aleksandar Dragovic und Emanuel Pogatetz strahlte nur selten Ruhe aus.

    Gegen die Elfenbeinküste zu verlieren, ist keine Schande. Und schon gar nicht sollte man jetzt wieder beginnen, alles schlecht zu machen bzw. zu reden. Koller hatte gegen Didier Drogba und Co. einige Dinge ausprobiert, die er unter Wettkampfbedingungen keinesfalls machen darf und auch wird. Allein deswegen kann dieses Spiel auch positiv gesehen werden, denn es gab zahlreiche Aufschlüsse.

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      1. ist Redaktionsleiter von sportnet.at

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      4. hat einige Tore von Eishockey-Star Thomas Vanek "gefressen"

      5. bewunderte Patrick Roy

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      8. hat zwei Söhne (Jakob und Laurenz)