Kurioses ebnet Sieg unter
 

1. Koller-Sieg: Glückstor leitet 3:1 ein

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  • 29.02.2012 | 22:19 | (sport10)

    Ein Glückstor von Marc Janko ebnet den ersten Sieg des ÖFB-Teams unter Nationaltrainer Marcel Koller. Martin Harnik und Andreas Ivanschitz per Strafstoß treffen ebenfalls beim 3:1.

    Marcel Koller darf sich über den ersten Sieg als Nationaltrainer Österreichs freuen. Die ÖFB-Teamkicker feiern im freundschaftlichen Länderspiel gegen Finnland im Wörthersee-Stadion von Klagenfurt einen 3:1-Sieg. Nach der guten Leistung im letzten Match gegen die Ukraine (die Partie wurde unglücklich mit 1:2 verloren) gab es aber im ersten Match 2012 zumindest zu Beginn einen spielerischen Rückfall. Ein Glückstor von Marc Janko musste her, um den Sieg einzuleiten.

    Kollers Plan: Mit "deutschem" Mittelfeld zum Sieg

    Der Plan von Marcel Koller vor dem Match war klar: Der Teamchef wollte mit einem Mittelfeld, das ausschließlich aus Legionären der deutschen Bundesliga bestand, zum Erfolg kommen. David Alaba (Bayern München) und Julian Baumgartlinger (Mainz 05) sollten in der Zentrale für die nötige Stabilität, Andreas Ivanschitz (Mainz 05) über links, Marko Arnautovic (Werder Bremen) durch die Mitte und Martin Harnik (VfB Stuttgart) über rechts für die offensiven Akzente sorgen.

    Die Finnen mussten ihrerseits nach dem Umbruch mit zahlreichen "No-Names" auskommen. Mit Jari Litmanen, Sami Hyypiä und dem Rapid-Mittelfeldspieler Markus Heikkinen haben gleich drei große Namen ihre Teamkarriere vor kurzem beendet. Am Spielfeld bedeutete das: Weder Österreich noch Finnland brachten zunächst halbwegs brauchbare Aktionen zustande.


    Jankos verhaltener Jubel: Er stand dort, wo er stehen musste.

    In der 32. Spielminute machte es der finnische Schlussmann Lukas Hradecky mit ein Blackout der besonderen Art erstmals unfreiwillig spannend: Der Torwart traf mit einem versuchten Abschlag Marc Janko, von dessen Körper der Ball über Hradecky ins Tor der Finnen sprang. Das ÖFB-Team ging in Führung, ohne wirklich genau zu wissen warum.

    Österreich nach der Pause spielerisch verbessert

    Mit dem 1:0 im Rücken spielte es sich für Österreich dann leichter. Die Defensive rund um Aleksandar Dragovic kamen gegen uninspirierte Finnen nie wirklich unter Druck. Weil Martin Harnik in der 54. Minute dann seinen Einsatz für rot-weiß-rot auf besondere Art und Weise demonstrierte, stand es plötzlich 2:0 für Österreich.

    Ein weiter Pass von Baumgartlinger landete genau im Schnittpunkt zwischen dem wieselflinken Harnik und Hradecky. Der Stuttgart-Legionär, dem in den letzten vier Bundesliga-Partien unfassbare sieben Treffer gelungen sind, riskierte den Kopfball zum Torerfolg und damit den Zusammenprall mit dem Finnland Goalie. Nach der Aktion war der Ball im Tor und Harnik lag am Boden, konnte aber weiterspielen. Nach dem Spiel sagte er: "Diese Nase bricht so schnell niemand."


    Harnik mit vollem Einsatz: Diese Aktion brachte das 2:0.

    Wenig später stand der Offensivspieler erneut im Blickpunkt: Nach einem Foul an Harnik im Strafraum in der 73. Minute übernahm Andreas Ivanschitz die Verantwortung und sorgte vom Elferpunkt für das 3:0. Die Finnen konnten in der 89. Minute zwar noch durch den eingewechselten Timo Furuholm auf 1:3 verkürzen, Österreich startete aber zum dritten Mal in den letzten 15 Jahren mit einem Sieg in ein neues Jahr. Die Fans des Nationalteams dürfen damit auf ein gutes Omen für die anstehende WM-Qualifikation für Brasilien 2014 hoffen.

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