Lindner leid fuer Mannschaft
 

Lindner: "Tut mir leid für die Mannschaft"

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  • 15.11.2012 | 11:30 | (sport10)

    ÖFB-Team-Goalie Heinz Lindner stand beim 0:3 gegen die Elfenbeinküste unfreiwillig im Mittelpunkt. Warum es für seinen Patzer keine Ausreden gibt.

    Im letzten Länderspiel des Jahres wollte Marcel Koller jenen Spielern eine Chance geben, die zuletzt nicht zum Zug kamen. So veränderte er die Aufstellung gegenüber dem 4:0-Heimsieg gegen Kasachstan gleich an sieben Positionen. So bekam etwa Heinz Lindner gegenüber dem etatmäßigen Einser-Goalie Robert Almer den Vorzug.

    Und für den Austria-Schlussmann sollte es ein rabenschwarzer Tag werden. Als Superstar Didier Drogba in der 59. Minute eingewechselt wurde, ahnte Lindner noch nicht, was in zwei Minuten auf ihn zukommen wird. Der Ivorer zog aus großer Distanz ab und der Ball landete zum vorentscheidenden 2:0 im Netz. Lindner machte dabei eine alles andere als gute Figur, war der Schuss von Drogba doch weder besonders stark noch gut platziert.

    "Normalerweise schießt ein Drogba besser"

    "Normalerweise schießt ein Drogba besser. Diesmal hat es aber leider gereicht", musste der 22-Jährige zugeben. "Der Ball ist vor mir auch noch mal blöd aufgesprungen, aber das soll jetzt keine Entschuldigung sein, diesen Schuss halte ich von zehn normalerweise neun Mal", ärgerte sich der gebürtige Oberösterreicher.

    Mit dem Treffer von Drogaba wurden alle Hoffnungen das Spiel auf der Linzer Gugl noch mal zu drehen, zunichte gemacht, das weiß auch Lindner selbst: "Es tut mir leid für die Mannschaft und die Fans. Es tut weh, ich habe mir viel vorgenommen für die Partie, aber leider ist es nicht aufgegangen."

    Schwache Vorstellung des ÖFB-Teams

    Aber die Schuld an der Niederlage nur dem Austria-Goalie in die Schuhe zu schieben, wäre falsch. Zu viele Fehler und Nachlässigkeiten haben sich über die gesamte Spielzeit im Spiel der ÖFB-Elf eingeschlichen. Konnte man in der ersten Hälfte die Ivorer noch fordern, musste man vor allem in der zweiten Hälfte fast hilflos mitansehen, wie die Nummer 15 der Weltrangliste den Sieg trocken nach Hause spielte.

    "Die zweiten 45 Minuten waren sicher eine der schwächsten Leistungen unter Marcel Koller. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen", war Lindner etwas ratlos ob der schlechte Leistung und stellt klar: "Man kann sich nur bei den Fans für diese Leistung entschuldigen."

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