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SOCCER - BL, RBS vs Groedig
 
Bild: (c) GEPA pictures/ Felix Roittner

Salzburg-Jungstar im Visier: Arsenal wirft ein Auge auf Naby Keita

29.03.2016 | 08:00 | (sportnet.at)

Trotz der jüngsten Vertragsverlängerung ist das Interesse an Red-Bull-Salzburg-Perle Naby Keita weiterhin groß. Gegen Mattersburg wurde der 21-Jährige von Arsenal beobachtet.

Er ist die heißeste Aktie im Österreichischen Fußball. Nicht umsonst hat Red Bull Salzburg den Vertrag mit ihm gerade bis 2021 verlängert. Naby Keita ist bis jetzt der Spieler der Saison. Mit zehn Toren und acht Vorlagen explodierte er heuer so richtig und ließ sich dabei auch nicht von Adduktorenbeschwerden im Sommer und einer Malaria-Erkrankung zum Frühjahrsstart lange aus der Bahn werfen.

Trotz Langzeitvertrag ohne Ausstiegsklausel zieht der 21-Jährige mit seinen Leistungen das Interesse einiger Topklubs auf sich. "Die Kurve an großen Klubs, die bei unseren Spielen vorbeischauen, steigt an", weiß Sportdirektor Jochen Sauer. "Uns war schon letztes Frühjahr klar, dass er großes Interesse auf sich ziehen wird, wenn er sich normal entwickelt. Mit der Vertragsverlängerung um weitere zwei Jahre wollten wir etwas Ruhe in die Sache bringen."

Arsenal beobachtet Keita

Freilich schreckt dies echte Spitzenvereine nicht ab. Wie SPORTNET in Erfahrung bringen konnte, hat Arsenal bereits ein Auge auf den Rohdiamanten im zentralen Mittelfeld geworfen. Die Londoner ließen Guineas Spieler des Jahres beim letzten Match gegen Mattersburg beobachten. Da holte Keita den Elfer zum 2:0 heraus.

"Konkrete Angebote sind noch keine da. Jeder unserer Fans weiß aber, dass dieser Spieler wohl dauerhaft nicht zu halten ist", sagt Sauer und sieht gewisse Parallelen zu Sadio Mane, der 2014 um satte 15 Millionen Euro von Southampton in die Premier League wechselte und somit zum teuersten Transfer der Bundesliga-Geschichte wurde. Auch Keita könnte viel Geld in die Kasse der Bullen spülen. Eine fix festgeschriebene Ablösesumme gibt es bei ihm nicht.

"Traue ihm Barcelona zu"

Sauer macht Vorteile für Keita im Vergleich zu Mane aus: "Er ist etwas ruhiger, bleibt eher am Boden, wenn er hört, dass ihn Topklubs beobachten. Und auf seiner Position als Sechser oder Achter gibt es nur wenige Spieler, die, was Taktik und Laufvermögen betrifft, diese Skills mitbringen." Sauer findet sogar, dass Nabys Traum einmal für den großen FC Barcelona aufzulaufen, gar nicht so unrealistisch ist: "Selbst das traue ich ihm zu." Erstmal muss sich der Mann mit dem gewaltigen Potenzial aber einmal im Spitzenduell am Sonntag gegen Rapid beweisen. Man darf gespannt sein, wer ihm dabei aller auf die Beine schauen wird.

Dimitri Oberlin verrät, wie ihm Breel Embolo den Red-Bull-Wechsel ausreden wollte und warum er Manchester United einen Korb gab. #sportnet #rbs

Posted by sportnet.at on Dienstag, 22. März 2016

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