Barcelona: Stolz auf den eigenen Spielstil

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  • 25.04.2012 | 09:02 | (sport10)

    Barcelona wird auch nach dem Aus in der Champions League sowie der womöglich verlorenen Meisterschaft nicht von seinem Konzept abweichen. Offen ist nur, wer die Katalanen nächste Saison trainiert.

    Sie wirkten allesamt gerädert. Nicht nur die Spieler Barcelonas, die gerade 93 Minuten lang gegen Chelseas Mauer angelaufen sind. Nein, der gesamte rot-blaue Tross sah mitgenommen aus.

    Trotzdem wurden die Spanier nach Spielschluss von einem Interview zum nächsten gebeten - und sie stellten sich. "Wir haben alles getan, um ins Finale einzuziehen, aber ich muss Chelsea gratulieren", diktierte Barcelonas Trainer Pep Guardiola im Anschluss an das Spiel den Journalisten.

    Guardiolas Zukunft ungewiss

    Der 41-Jährige, dessen Vertrag mit Juni ausläuft, versieht seine Zukunft mit einem dicken Fragezeichen. "Ich werde in den nächsten Tagen mit dem Präsidenten besprechen, was für den Verein das Beste ist. Wir werden gemeinsam entscheiden, ob ich Barca-Coach bleiben soll oder nicht."

    An der Tatsache, dass Guardiola, der stets Einjahresverträge unterzeichnet, bei Präsident Sandro Rosell hoch im Kurs steht, dürfte sich aber auch nach der jüngsten "Negativ-Serie" nichts geändert haben. "Ich bin stolz darauf, dass wir nie von unserem Spielstil abweichen", sagt Rosell. "Manchmal geht der Ball einfach nicht rein. Wir hatten über 180 Minuten eine unglaubliche Menge an Chancen."

    Während Offensiv-Mann Cesc Fabregas die Schuld auf seine Kappe nahm ("Ich bin der Hauptverantwortliche für das Ausscheiden, weil ich meine Großchance im Hinspiel nicht genutzt habe"), kündigte Zauberzwerg Andres Iniesta an: "Wir hätten es verdient, im Finale zu stehen. Aber wir werden zurückkommen."

    Chelsea: In der Kabine ausgeflippt

    Groß ist hingegen die Freude bei Chelsea, das sich nach einer Saison voller Rückschläge plötzlich zu Europas Fußball-König krönen könnte. Juan Mata: "Die Freude ist riesig. Wir sind in der Kabine gerade ausgeflippt. Nach dem schwierigen Jahr ist es ein Wahnsinn, dass wir das Finale erreicht haben. Wir haben für unseren Traum gekämpft."

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