Ribery vertagen BVBParty
 

Ribery und Co. verschieben die BVB-Party

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  • 21.04.2012 | 17:47 | (sport10)

    Wie schon gegen Real glänzen die Bayern gegen Werder mit dem Lucky Punch in letzter Sekunde. Ribery macht das Tor, Alaba sieht zu und Arnautovic ärgert sich.

    Eigentlich lief alles für Werder Bremen. Immerhin waren die Bayern zum Duell gegen die Bremer mit einer B-Elf angerückt, um Stammkräfte wie Frank Ribery, Mario Gomez, Arjen Robben oder auch David Alaba (saß die gesamte Spielzeit auf der Bank) für das wichtige CL-Rückspiel gegen Real Madrid zu schonen. Doch Werder brachte einen möglichen Sieg einfach nicht über die Zeit.

    Naldo, der tragische Held

    Im Mittelpunkt stand dabei Werder-Abwehrspieler Naldo. Zuerst verwandelte er einen Zlatko-Junuzovic-Eckball zum wichtigen 1:0 für Bremen, eher er den Ball in der 75. Minute nach einer scharfen Hereingabe des eingewechselten Franck Ribery im eigenen Tor versenkte. Bremen schaffte es im Anschluss nicht, nochmals Druck vor dem Tor von Manuel Neuer zu erzeugen. Da half auch ein Marko Arnautovic nicht, der in der 67. Minute eingewechselt wurde und sein Comeback nach dem Innenbandeinriss im Knie feierte.

    Auf der anderen Seite gab es dafür den Jubel, den sich eigentlich die Bremer gewünscht hätten: Ribery sorgte mit seinem Treffer in der 90. Minute für den Lucky Punch der Bayern. In Dortmund verfolgte man den Treffer mit gemischten Gefühlen. Bei einer Bayern-Niederlage oder einem Remis wäre man schon vor dem abendlichen Duell mit Borussia Mönchengladbach Meister gewesen, jetzt müssen gegen die Fohlen drei Punkte her, um den Titelgewinn schon heute zu fixieren.

    Abstiegskampf spitzt sich zu

    Während es im vorderen Teil der Tabelle um internationale Startplätze und den Meisterteller geht, dominiert im Tabellenkeller der pure Abstiegskampf. Seit heute fix: Der 1.FC Kaiserslautern muss wieder in die zweite Liga. Trotz eines 2:1-Siegs über Konkurrent Hertha - der erste seit 21 Partien - kommt man der roten Laterne nicht mehr aus. Für die Hertha (28 Punkte, 17.) und der 1.FC Köln (30 Punkte, 16.) bleibt es auch nach dem 32. Spieltag eine enge Kiste.

    Wie ging es den restlichen ÖFB-Legionären? Warum hatte Martin Harnik Glück mit Stuttgart? Die Antwort auf diese Fragen gibt es im sport10.at-Check.

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