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BVB: Pott und Titel mit einem Schlag?

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  • 14.04.2012 | 17:27 | (sport10)

    Borussia Dortmund schlägt Schalke 04 im Revier-Derby mit 2:1 und macht einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft. Bayern patzt. PLUS: Unsere Deutschland-Legionäre im Check.

    Jürgen Klopp hatte so eine Vorahnung. "Die Freunde aus Gelsenkirchen wollen uns in die Suppe spucken", warnte der BVB-Coach vor dem Spiel. Umso weniger dürfte es ihn überrascht haben, dass Schalke fulminant loslegte.

    Es sollte nur acht Minuten dauern, ehe die "Königsblauen" ihre leichte Überlegenheit aus Hälfte eins in Zählbares ummünzte: Jefferson Farfan netzte unter Mithilfe von Shinji Kagawa, der abfälscht, ein.

    Fuchs stark und im Glück

    Christian Fuchs, der nach einer Grippe-Erkrankung zurückkehrte und einer von fünf Neuen in Schalkes Startformation war, hatte diesmal ausnahmsweise nicht seine Beine im Spiel. Dafür bei nahezu jeder ("Freistoß-)Flanke, die der 26-Jährige zur Mitte brachte.

    Nicht beteiligt war er nach 18 Minuten am Ausgleich der Borussen. Rechtsverteidiger Lukas Piszczek kam am linken Strafraumeck zum Abschluss und knallte das Spielgerät am nicht chancenlos scheinenden Lars Unnerstall vorbei - 1:1.

    Dass der deutsche Meister nach 63 Minuten plötzlich in Front lag, ging ausgerechnet auf die Kappe eines Ex-Borussen. Christoph Metzelder verpasste es nach einem Eckball, per Kopf und klären, woraufhin der etatmäßige Kapitän Sebastian Kehl den Ball ins Gehäuse stocherte.

    Dass die Bourssia erstmals seit 17 Jahren Revier-Derby drehen konnte, machte den Gästen Mut. Denn die bis dahin weitgehend unterlegenen Gäste fanden plötzlich wieder mehr Spielanteile vor, während die Mannschaft von Ex-Salzburg-Coach Huub Stevens kurzzeitig die Ruhe verlor.

    Großer Vorsprung im Titelfinish

    So etwa in der 80. Minute, als Fuchs Jakub Błaszczykowski in die Achillessehne fuhr und Glück hatte, nicht mit Gelb-Rot vom Platz zu fliegen.

    Der Titel ist zum Greifen nahe, denn: Die Bayern remisierten im Abendspiel gegen Mainz, kamen vor eigenem Publikum nicht über ein 0:0 hinaus.

    Von einer Entscheidung will man im Lager der Schwarz-Gelben - trotz 25 Spiele ohne Niederlage - dennoch nichts wissen: "Das war ein ganz wichtiges Spiel für uns. Wir brauchen noch einen Sieg, um alles zu fixieren. Wir sind derzeit sehr stabil, deswegen schauen wir positiv in die Zukunft. Wenn wir das so durchziehen, dann werden wir am Ende oben stehen", weiß Kehl.

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