Real gegen Valencia unter
 

Spanischer Titelkampf als Trauerspiel?

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  • 08.04.2012 | 09:51 | (sport10)

    Für Tabellenführer Real Madrid zählen am Sonntag (21.00 Uhr) gegen den FC Valencia nur drei Punkte. Das Duell um den Meistertitel könnte sonst rasch zum Trauerspiel werden.

    Real Madrid kann am Sonntagabend beim Klassiker gegen den FC Valencia einen weiteren großen Schritt in Richtung Meistertitel machen. Vor den eigenen Fans brauchen die Königlichen dafür allerdings unbedingt drei Zähler, nur so kann der Vorsprung auf Erzrivale FC Barcelona gehalten werden. Die Katalanen setzten sich am Samstag gegen Saragossa mit 4:1 durch und sind damit vorerst bis auf drei Zähler an die Elf von Trainer Jose Mourinho herangerückt.

    Zehn-Punkte-Vorsprung geschmolzen

    Der Zehn-Punkte-Vorsprung, der vor einigen Wochen noch für einen komfortablen Polster gesorgt hatte, gehört längst der Vergangenheit an, der Druck auf die Madrilenen wurde kontinuierlich größer. Und dennoch hat es Real weiter selbst in der Hand und kann gegen Valencia auf eine beeindruckende Heimserie zählen. Von den bisherigen 15 Liga-Heimspielen haben die Königlichen 13 für sich entschieden, die einzige Niederlage setzte es ausgerechnet gegen den FC Barcelona.

    Eine Dominanz, die auch das Duell mit dem FC Valencia prägt. Zwar liegen die Schwarz-Weißen in der Tabelle direkt hinter dem Führungsduo auf dem guten dritten Rang, der Abstand nach vorne ist allerdings gewaltig. Der Rückstand auf Real beträgt nach 30 gespielten Runden unfassbare 30 Zähler. Zum Vergleich: Sporting Gijon, das auf dem letzten Platz liegt, hat auf Valencia "nur" einen Rückstand von 23 Punkten.

    Torrekord nur eine Frage der Zeit

    Grund der Real-Dominanz, der nur der FC Barcelona etwas entgegenzusetzen hat, ist vor allem die Offensive des Teams von Coach Mourinho. Nach 30 gespielten Runden haben die Madrilenen bereits 100 erzielte Treffer auf ihrem Konto, der Torrekord der Primera Division wackelt ganz gewaltig. In der Saison 1989/90 erzielte das Weiße Ballett insgesamt 107 Treffer, nun könnte diese Bestmarke nicht nur eingestellt, sondern sogar übertrumpft werden.

    Einer der Hauptverantwortlichen dafür ist Superstar Cristiano Ronaldo, der 37 der insgesamt 100 Treffer höchstpersönlich erzielte. Dazu kommen elf Assists und die Führung in der Torschützenliste vor Konkurrent Lionel Messi (36). Der Triumph im Kampf um die Torjägerkrone könnte für Real nicht nur den Meistertitel bedeuten, sondern auch Ronaldos Ego aufpolieren, der bei der Wahl zum Weltfußballer zuletzt drei Mal den Kürzeren zog.

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