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Garics: "Constantini wollte mich hinrichten"

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  • 02.11.2010 | 08:16 | (sport10)

    Die Kritik von Gyuri Garics stoppte seine Teamkarriere, jetzt wird er noch offensiver. Im SportWoche-Interview holt der Außenverteidiger zum Rundumschlag aus.

    Freunde werden Gyuri Garics und Didi Constantini wohl keine mehr. Rückblick: Vor dem Spanien-Länderspiel äußerte Garics Kritik am Jugendwahn und an der Taktik des Teamchefs. Zunächst gestand Constantini dem Rechtsverteidiger die Kritik zu, ehe er ihn dann aus dem Team eliminierte.


    Garics: "Er wollte mich öffentlich hinrichten"

    "Constantini hat versucht, mich öffentlich hinzurichten. Aber er hat sich damit selbst ein Eigentor geschossen. Er hat mich nicht als Fußballer, sondern als Mensch kritisiert. Das macht man nicht. Er hat sich damit auf tiefes Niveau begeben, das sich selbst disqualifiziert", schießt Garics in der aktuellen SportWoche in Richtung Teamchef.

    "Er soll sich auf seine Arbeit konzentrieren"

    Laut Garics nützt der Teamchef seine Macht aus. "Dazu hat er aber kein Recht. Er soll sich lieber auf seine Arbeit konzentrieren."

     

    Garics wusste nicht, dass er torgefährlich sein muss

    Der 26-Jährige, der mit Bologna derzeit auf dem 19. Platz der italienischen Serie A steht, forderte eine Rückkehr von verdienten Spielern wie Andreas Ivanschitz oder Martin Stranzl. Constantini konterte mit der Aussage, dass sich Garics nicht wichtig machen soll und vor seiner eigenen Türe kehren müsste, weil er in seiner Team-Karriere erst ein einziges Tor erzielt hat.

    "Wer seine Leistung zeigt, sollte dabei sein"

    "Wer Leistung in einer starken Liga bringt, der sollte auch die Berechtigung haben, in der Nationalmannschaft dabei zu sein. Ich wusste nicht, dass ich als Verteidiger Tore schießen muss, um in der österreichischen Nationalmannschaft spielen zu dürfen", sagt Garics.

    Constantini wüsste gar nicht, wie er als Mensch tickt. "Er hat einfach keine Eier, um mir zu sagen, dass er den Garics nicht braucht."

     

    Constantini: "Kein Kommentar"

    Es sind schwer wiegende Anschuldigungen, die Garics vorbringt. sport10.at ging der Sache nach und erwischte Teamchef Constantini am Handy. Der Tiroler war jedoch zu keiner Stellungnahme bereit.

    Garics will seine Team-Karriere übrigens nicht beenden. "Ich habe immer gerne für die Nationalmannschaft gespielt und werde das auch gerne in Zukunft machen. Die Voraussetzung ist ein anderer Teamchef", sagt der gebürtige Ungar.

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