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Der Herbstmeister ist heiß auf Dortmund

Der FC Bayern krönte sich zum schnellsten Herbstmeister der Bundesligageschichte. Tage vor dem Showdown gegen den BVB lassen die Münchner ihre Muskeln spielen.

29.11.2012 | 09:11 | (sport10)

Der FC Bayern schreitet in der Bundesliga gnadenlos voran. Nach bereits 14 Spielen krönten sich die Münchner zum Blitz-Herbstmeister - so schnell war in 50 Jahren Bundesliga-Geschichte noch kein Verein. Die Bayern stellen damit vor dem Prestigeduell gegen Vorjahresmeister Dortmund am Samstag unmissverständlich klar: Die Kraftverhältnisse haben sich gedreht. Der BVB kann kommen.

Bayern-Fokus liegt auf Samstag

Ein Blick auf die Tabelle sagt mehr als tausend Worte. Dortmund, vergangene Saison noch mit acht Punkten Vorsprung auf die Bayern Meister, liegt bereits Ende November elf Punkte hinter den Münchnern. Der Spagat zwischen grandiosen Champions-League-Erfolgen (Sieger der Todesgruppe D) und durchwachsenen Auftritten in der Bundesliga (zuletzt 1:1 gegen Düsseldorf) ist zu groß. Beim Spitzenspiel am Samstag geht es für Schwarz-Gelb um Schadensbegrenzung.

Auf die leichte Schulter nimmt man das Spiel in München dennoch nicht. Bayern-Coach Jupp Heynckes schonte beim 2:0-Auswärtssieg in Freiburg Sebastian Schweinsteiger. Dieser war mit vier gelben Karten vorbelastet. Heynckes ging auf Nummer sicher. Nichts zu rütteln gab es an David Alaba. Bayerns Shootingstar spielte links hinten durch und wurde von der Süddeutschen Zeitung nach dem Spiel geadelt, jedoch zu mehr Mut in der Offensive ermahnt: "Wird derzeit so überschwänglich gelobt von Franck Ribéry wie sonst nur Dante von Jupp Heynckes. Wirke allein durch seine Präsenz belebend auf ihn, hatte der Franzose gesagt, was fast schon einer Liebeserklärung gleichkam."

Welcher Killer darf spielen?

Bleibt für Samstag noch eine große Frage offen. Wer darf gegen den Erzrivalen die Solospitze geben? Lange genug erledigte sich das Luxusproblem quasi von selbst. Nationalstürmer Mario Gomez lag mit einer Sprunggelenksverletzung seit August flach. In der Zwischenzeit zeigte Neuzugang Mario Mandzukic (kam für 13 Millionen aus Wolfsburg) seinen Killerinstinkt. Der Kroate erzielte neun Tore in zwölf Bundesligaspielen. Gegen Freiburg kam er nicht zum Einsatz. Wurde auch er für den Schlager geschont?

Heynckes gab sich von dem Konkurrenzkampf unbeeindruckt. Gomez müsse sich "nicht hinten anstellen", versprach der 67-Jährige. Und tatsächlich: In den vergangenen beiden Bundesligaspielen war Gomez wieder dabei. Bleibt mit Claudio Pizarro der dritte im Bunde. Dem Peruaner, noch ohne Bundesligator, werden nur Außeneiterchancen auf einen Einsatz eingeräumt.

Wie lief es bei den Österreichern? Klicken Sie sich durch die Diashow!

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