Ricardo Moniz sind vorbereitet
 
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Ricardo Moniz: "Wir sind gut vorbereitet"

Red Bull Salzburg sieht dem Hinspiel des Europa-League-Sechzehntelfinales gegen Metalist Charkiw positiv entgegen. Dennoch ist man sich einig: Volle Konzentration ist Pflicht.

15.02.2012 | 15:14 | (sport10)

Red Bull Salzburg trifft am Donnerstag (19 Uhr, live auf Puls4) in der Bullen-Arena auf Metalist Charkiw. Gegen die Ukrainer geht es nicht nur um wichtige Punkte in der UEFA Fünfjahreswertung, sondern vor allem um den Aufstieg ins Achtelfinale - alles andere als eine leichte Aufgabe. Das hat in der Gruppenphase zuletzt auch die Wiener Austria zu spüren bekommen. Sowohl zuhause als auch auswärts setzte es gegen die technisch beschlagene Truppe empfindliche Niederlagen.

Moniz: Salzburg stärker als die Austria

Red Bull Salzburg will es nun besser machen, aus österreichischer Sicht für Revanche sorgen. Die Chancen das zu schaffen, stehen laut Trainer Ricardo Moniz in jedem Fall nicht schlecht. "Wir sind positiv eingestellt und im Laufe der Saison gewachsen. Zu Beginn hat uns teilweise die Kreativität gefehlt, aber wir sind besser geworden und haben meiner Meinung nach auch mehr Tiefe als die Austria. Ich denke, dass es Metalist gegen uns schwieriger haben wird", so der Bullen-Coach im Vorfeld des wichtigen Duells.

Ich denke, dass es Metalist gegen uns schwieriger haben wird.

Seine Mannschaft hat er in den vergangenen Tagen perfekt auf den schwierigen Gegner eingestellt. "Wir haben immer Leute, die unterwegs sind und haben den Gegner natürlich beobachtet. Wir sind sehr gut vorbereitet", erklärt Moniz, der dennoch nicht sorgenfrei in das Duell mit den Ukrainern geht. Grund dafür ist einerseits die Verletzung von Christoph Leitgeb, dessen Einsatz weiter fraglich ist, andererseits die defensiv schwache Leistung seiner Mannschaft im Testspiel gegen Wacker Innsbruck am vergangenen Wochenende.

Douglas da Silva vor Europa-League-Debüt

"Wir haben sehr viele Fehler gemacht und das wird selbstverständlich auch Konsequenzen für die Aufstellung am Donnerstag haben. Wir waren im letzten Gruppenspiel gegen Slovan Bratislava nach sechs Minuten mit 0:2 in Rückstand, das darf und auf gar keinen Fall noch einmal passieren. Wir müssen konzentrierter sein und mehr kommunizieren. Das hat man auch gegen Wacker Innsbruck gesehen. Diese Leistung macht dem Trainerstab schon noch einige Sorgen, wir haben drei Tore einfach so hergeschenkt."

Metalist hat ein starkes Team, das haben wir aber auch.

Einer der genau das verhindern soll, ist Abwehrspieler Douglas da Silva, der im vergangenen Winter von Hapoel Tel Aviv in die Mozartstadt wechselte, vor seinem Europa-League-Debüt für die Salzburger steht. "Ich habe sehr lange warten müssen, bis ich überhaupt einmal spielen konnte. Jetzt bin ich fit, ob ich spiele oder nicht, bleibt aber die Entscheidung des Trainers. Ich will der Mannschaft helfen und bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Spiel abliefern können. Metalist hat ein starkes Team, das haben wir aber auch."

Fehler müssen abgestellt werden

Auch wenn der 27-Jährige zugibt, dass das vor allem in der Defensive gegen Wacker Innsbruck nicht allzu oft zu sehen war. "Die Leistung, die wir da gebracht haben, war einfach nicht gut. Wir haben im Sechzehntelfinale nur zwei Spiele, da dürfen wir uns solche Fehler ganz sicher nicht erlauben. Auch ich bin da natürlich nicht ausgenommen. Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen und das Maximum herausholen. Es wird ganz wichtig sein, möglichst kein Tor zu bekommen. Wenn wir das schaffen, haben wir gute Chancen zu gewinnen."

Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen und das Maximum herausholen.

Doch nicht nur das mögliche Europa-League-Debüt, auch die Zusammensetzung des Teams aus Charkiw macht die Partie gegen Metalist zu einer ganz besonderen für Douglas da Silva. Am Donnerstag wird der Brasilianer gleich auf mehrere südamerikanische Landsleute treffen. Eine Tatsache, die den 27-Jährigen freut: "Ich habe davon gehört und gehe deswegen davon aus, dass uns ein guter Kampf, ein gutes Spiel erwartet. Eines ist aber klar: Am Ende will ich mit Red Bull Salzburg als Sieger feststehen."

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