David Alaba Bayern gehasst
 

Alaba: "Ich hab' die Bayern gehasst"

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  • 17.04.2012 | 08:19 | (sport10)

    Die Chance auf den Meistertitel ist für David Alaba und Co. wohl endgültig dahin. Für den Österreicher geht es nun mit einem neuen Rekord in Richtung Champions-League-Halbfinale.

    Die vergangene Woche war für den FC Bayern München eine alles andere als erfolgreich. Den Meistertitel können die Münchner nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund und dem Remis gegen Mainz und einem Rückstand von acht Zähler auf den BVB wohl abhaken.


    Heynckes schont Alaba für CL

    Es wird also aller Voraussicht nach nichts mit dem zweiten Meistertitel für ÖFB-Teamspieler David Alaba, der mit seinem Klub aber zumindest noch im DFB-Pokal und der Champions League Chancen auf den großen Coup hat. Das war auch der Grund dafür, warum Trainer Jupp Heynckes gegen die Mainzer einige Leistungsträger schonte, Alaba ins linke Mittelfeld vorrückte. In der Halbzeit war dann auch für den 19-Jährigen Schluss, durfte auch er seine Kräfte für den Kracher gegen Real Madrid schonen.

    Wenn Alaba so weiterspielt, brauchen wir keinen linken Verteidiger mehr zu holen.

    Schon heute Abend (20.45 Uhr) kommt es in München zum Duell mit dem Weißen Ballett. Es geht darum, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später zu verschaffen. Mit im Gepäck hat David Alaba nicht nur jede Menge Selbstvertrauen, sondern auch einen weiteren Rekord. Am Samstag bestritt er gegen Mainz sein 50. Bundesligaspiel für die Bayern. Er ist damit der jüngste Bayernprofi aller Zeiten, der diese Marke erreicht - vor Thomas Müller und auch vor Toni Kroos.

    Transferpläne nicht mehr aufrecht

    Das führte zuletzt nicht nur dazu, dass Alaba auf der Position des Linksverteidigers zum unumstrittenen Stammspieler zählt, sondern auch zu einer Veränderung der Transferpläne der Bayern-Bosse. Uli Hoeneß erklärte erst kürzlich: "Wenn Alaba so weiterspielt, brauchen wir keinen linken Verteidiger mehr zu holen", und bekräftigte so den enormen Stellenwert des ÖFB-Teamspielers, dessen Marktwert bereits auf rund zehn Millionen Euro geschätzt wird.

    Die sind immer mit dem feinsten Trainingszwirn und dem schönsten Bus zu den Nachwuchsturnieren gekommen und haben sich feiern lassen.

    Und das obwohl seine "Beziehung" mit dem deutschen Rekordmeister eigentlich überhaupt keinen guten Start hatte. Schon in der Jugend musste er sich über die Bayern ärgern, hätte damals wohl noch nicht gedacht, dass er bald selbst Teil dieses Starensembles sein würde: "Ich hab' die Bayern gehasst. Die sind immer mit dem feinsten Trainingszwirn und dem schönsten Bus zu den Nachwuchsturnieren gekommen und haben sich feiern lassen." Jetzt lebt der Österreicher den Luxus selbst.

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