Guardiola kontert IbrahimovicKritik
 

Messis Elfer-Treffer sorgen für Stunk

  • Bild:
  • 04.04.2012 | 13:11 | (sport10)

    Dank zweier Elfmeter nahm Barcelona in der Champions League die Hürde AC Milan. Die beiden Strafstöße sorgten nach dem Match für Kritik - zu Unrecht, wie Trainer Pep Guardiola findet. VIDEO

    Barcelonas Aufstieg ins Champions-League-Halbfinale ist seit Dienstagabend perfekt. Nach dem 0:0 im Hinspiel gewann Blau-Grana gegen den AC Milan zuhause mit 3:1 und qualifizierte sich damit für die nächste Runde. Alles eitel Wonne? Weit gefehlt. Denn Barca profitierte beim Erfolg über die Italiener von zwei Elfmetern, von denen zumindest einer höchst umstritten war. Milan-Goalgetter Zlatan Ibrahimovic witterte eine Verschwörung: "Es scheint so, als wolle die UEFA nur zwei bestimmte Teams im Finale sehen."

    Guardiola kontert kritik

    Klar, dass man das in Barcelona nicht auf sich sitzen lassen will. Coach Pep Guardiola reagierte verschnupft auf die Vorwürfe: "Wir haben uns im Hinspiel wegen möglicher Elfmeter nicht beschwert. Die Wiederholungen zeigen eindeutig, dass es in beiden Fällen Elfmeter war." Hier das Video des umstrittenen Fouls vor dem zweiten Strafstoß:

    Für Guardiola ist die Sachlage klar: "Wenn du im Strafraum einen Spieler am Trikot ziehst und ihn festhältst, dann ist das ein Elfmeter. Das habe ich schon als Kind gelernt."

    Überlegenes Barcelona

    Ob Foul oder nicht: Torjäger Lionel Messi ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schob zum zwischenzeitlichen 2:1 ein. In der 11. Minute hatte er sein Team ebenfalls per Penalty 1:0 in Führung gebracht. Ganz entgegen dem Spielverlauf gelang Antonio Nocerino nach gut einer halben Stunde der überraschende Ausgleich. Nach Messis zweitem Elfer-Treffer (41.) stellte Andres Iniesta (53.) den 3:1-Endstand her.

    Die Bilanz des erfolgreichen Trainers fiel eindeutig aus: "Milan hatte diesen einen merkwürdigen Gegenangriff, aber sie kamen insgesamt nur auf drei Torschüsse, während wir 21 hatten. Wir hatten viele gute Möglichkeiten", so Guardiola, der sich wieder einmal auf seinen Wunderspieler Messi verlassen konnte.

    Messi wieder einmal mit einem Rekord

    Für den argentinischen Zauberfloh waren es die Saisontreffer 13 und 14 in der Königsklasse. So oft hat noch kein Spieler in einer Champions-League-Spielzeit getroffen. Seine Analyse fiel gewohnt trocken aus: "Wir wussten, dass es schwer wird. Aber wir wussten auch, wie wir Vorteil aus unseren Stärken ziehen können. Und deshalb haben wir gewonnen."

    Zusammen mit Cristiano Ronaldo (am Mittwoch mit Real gegen APOEL Nikosia im Einsatz) ist der Argentinier wohl das Beste, was der Weltfußball derzeit zu bieten hat. Viele sehen die beiden schon auf einer Ebene mit Johan Cruyff, Pele oder Diego Maradona. sport10.at hat zehn legendäre Kicker-Größen in einer Diashow zusammengefasst. Wer ist Ihr Favorit? Hier können Sie abstimmen!

    SPORTMAGAZIN Gold-Edition:


    Der Superstar erzählt sein Leben:
    packend, berührend, authentisch.

    >> Jetzt bestellen

    Mehr auf sportnet.at
      Mehr aus dem Web

      Schreiben Sie uns Ihre Meinung ()

      >> Hier e-Paper downloaden <<