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Bild: (c) imago/DeFodi (imago sportfotodienst)

Martin Hinteregger: Bekommt Red Bull Salzburg weniger als angenommen?

13.01.2016 | 08:08 | sportnet.at

Martin Hintereggers Wechsel von Red Bull Salzburg zu Borussia Mönchengladbach sorgte nach der Jahreswende für Aufsehen. Nun wird berichtet, dass die Kaufoption den Deutschen billiger käme, als bisher gedacht.

Zwölf Millionen Euro - Für diese Summe könne sich Borussia Mönchengladbach die Dienste von Martin Hinteregger im Sommer dauerhaft sichern, hieß es bis vor Kurzem. Wie ein Bericht des deutschen Fachmagazins kicker nun aber offenbart, könnte der österreichische Teamverteidiger den Fohlen erheblich billiger zu stehen kommen, sollte man sich zu einer weiteren Zusammenarbeit entschließen.

Kaufoption doch "nur" bei acht Millionen Euro?

Demnach soll die Kaufoption in Hintereggers Leihvertrag nämlich bei acht Millionen Euro liegen, anstatt der bisher angenommenen zwölf. Eine Differenz von vier Millionen Euro würde dem österreichischen Bundesliga-Meister Red Bull Salzburg damit im Falle des Falles entgehen, eine mächtige Summe Geld, auch für den heimischen Liga-Krösus. In der derzeitigen Situation ergibt das aber wohl ein zumindest für den Kicker selbst ein wahrscheinlicheres Szenario, eines langfristigen Bundesliga-Verbleibs.

Die vergangenen Monate trugen nämlich nicht unbedingt zur Steigerung seines Marktwertes bei. Disziplinäre Probleme bei Red Bull Salzburg, vor allem die Querelen mit Ex-Coach Peter Zeidler sorgten für Aufsehen. In der Herbstsaison wurde Hinteregger gleich zweimal aus dem Kader gestrichen, weil sein Verhalten nicht den Vorstellungen des Trainerstabs entsprochen habe.

Hinteregger wird genau unter die Lupe genommen

Diese Negativ-Schlagzeilen haben freilich auch ihren Weg nach Gladbach gefunden und die Verhandlungen um den Hinteregger-Transfer wohl nicht zu Salzburgs Gunsten beeinflusst, im Gegenteil. Nun heißt es für Hinteregger, sich bei seinem neuen Arbeitgeber möglichst schnell zurecht zu finden und sich einen Stammplatz zu erarbeiten.

Disziplinlosigkeiten kann er sich in der deutschen Bundesliga wohl keine mehr erlauben, und das weiß er auch selbst. Andernfalls bliebe aller Voraussicht nach auch die Zahlung von acht Millionen Euro aus - Gladbach ließ sich mit der Entscheidung für eine Leihe alle Optionen offen.

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