FUSSBALL - BL, RBS vs Rapid
 

SK Rapid Wien: Warum man Boyd statt Kampl holte

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  • 28.02.2014 | 09:42 | sportnet.at

    Vor eineinhalb Jahren war Kevin Kampl um 250.000 Euro zu haben. Rapid Wien sei dran gewesen, hätte allerdings auf die Verpflichtung des Slowenen verzichtet.

    Es gibt Entscheidungen, die stellen sich mittelfristig als fataler Fehler heraus. So eine hätten die Verantwortlichen von Rapid Wien im Sommer 2012 getroffen, wie die Tageszeitung Kurier in Erfahrung gebracht haben will.

    Damals hatte ein gewisser Kevin Kampl mit starken Leistungen im Trikot des deutschen Drittligisten VfL Osnabrück auf sich aufmerksam gemacht. Die Rapid-Scouts hätten die Verpflichtung des jungen Slowenen empfohlen, genauso wie auch Kliton Bozgo, Experte für Kicker dieses Landes. 250.000 hätte man für den universellen Mittelfeldmann locker machen müssen.

    Statt Kampl kamen Boyd und Gerson

    Doch Kampls fehlende Effizienz soll die Rapid-Verantwortlichen abgeschreckt haben. Ein zu großes Risiko für die Hütteldorfer, die gerade mit einem deftigen Minus von über drei Millionen Euro zu kämpfen hatten. Schließlich wurde das wenige Geld, das zur Verfügung stand, in die Verpflichtung von Terrence Boyd (kam von den Dortmund Amateuren) und die Leihe von Gerson (Kapfenberg) gesteckt.

    Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt. Gerson wurde nach einem Jahr wieder weggeschickt, Kampl hat sich zum Star der Bundesliga entwickelt und seinen Marktwert inzwischen um ein Vielfaches gesteigert. Zuletzt wurde Interesse aus Liverpool kolportiert.

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