Burgstallers Treffer reicht diesmal
 

Burgstallers Treffer reicht diesmal nicht

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  • 22.04.2012 | 18:03 | (sport10)

    Guido Burgstaller brachte Rapid am Sonntag gegen Sturm Graz bereits früh in Führung, für drei Punkte sollte es diesmal aber nicht reichen. Ein Rückschlag im Kampf um den Meistertitel.

    Rapid musste sich am Sonntag gegen Meister Sturm Graz mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben. Die Hütteldorfer gingen in der ersten Spielhälfte bereits früh durch Guido Burgstaller mit 1:0 in Führung, nach dem Seitenwechsel war es ausgerechnet Ex-Austrianer Rubin Okotie, der den Grün-Weißen mit seinem Treffer zum 1:1 wichtige Punkte im Titelkampf kostete.

    Der Mann für die wichtigen Tore

    Spieltag und Tabelletipp3-Bundesliga
    Guido Burgstaller präsentierte sich einmal mehr als der Mann für die ganz wichtigen Tore. Fünf Mal hat er in der laufenden Saison für die Hütteldorfer bereits getroffen - fünf Mal gegen absolute Topklubs der heimischen Liga. Sein Debüt-Tor für die Grün-Weißen gelang ihm beim 1:1-Unentschieden im Wiener Derby, wenige Tage später schoss er Red Bull Salzburg mit einem Hattrick fast schon im Alleingang aus dem Hanappi-Stadion.

    Sein fünfter Saisontreffer gelang dem Rapid-Stürmer am Sonntag gegen Sturm, wodurch er sein Team bereits früh in Führung brachte, für drei Punkte reichte es am Ende aber nicht. Die Vorliebe für Tore gegen direkte Konkurrenten im Kampf um einen Spitzenplatz besteht nicht erst seit Burgstallers Wechsel nach Wien-Hütteldorf. Schon in Wiener Neustadt galt der 22-Jährige als Riesentöter - das wurde auch schon Rapid zum Verhängnis.


    Burgstaller jubelte über das Tor, jedoch nicht über den Sieg.

    Burgstaller braucht Platz und nutzt ihn

    Fünf Treffer durfte der Offensiv-Allrounder für die Niederösterreicher bejubeln, zwei Mal davon traf er gegen seinen heutigen Arbeitgeber. Die weiteren Tore durfte er gegen Sturm Graz, Red Bull Salzburg und Wacker Innsbruck bejubeln - neun seiner insgesamt zehn Bundesliga-Tore erzielte der 22-Jährige also gegen die vermeintlichen Top-Vier-Klubs der höchsten österreichischen Spielklasse.

    Kein Zufall. Denn Burgstaller ist ein Spieler, der Platz braucht, um seine Qualitäten zu hundert Prozent ausschöpfen zu können. Diesen bekommt er vor allem gegen Teams, die sich nicht nur hinten hineinstellen und auf Fehler warten, sondern auch selbst Akzente in der Offensive setzen wollen. Das war gegen Sturm der Fall und wurde vom schnellen Offensiv-Allrounder und seinem Team auch ausgenutzt.

    Okotie lässt Siegtraum zerplatzen

    Rapid spielte mutig und zeigte sich im Vergleich zum Wiener Derby stark verbessert. Mit dem Führungstreffer im Rücken spielten sich die Hütteldorfer zahlreiche gute Torchancen heraus, hätten schon zur Pause deutlicher führen können. "Wir waren in der ersten Hälfte klar stärker, hätten zwei oder drei Tore schießen müssen. Das ist leider nicht gelungen. Sturm hatte zwei Chancen und daraus ein Tor gemacht", meint auch Burgstaller.

    Nach dem Seitenwechsel ließ sich die Elf von Trainer Peter Schöttel etwas zurückfallen und sollte prompt dafür bestraft werden. Rubin Okotie traf entgegen dem Spielverlauf zum 1:1.

    "Es ist enttäuschend"

    Danach war das Spiel ausgeglichener, spielte Sturm Graz wieder besser mit. Am Ende blieb es beim Unentschieden und Rapid musste sich mit einem Punkt zufrieden geben. Auch weil nach der Auswechslung von Burgstaller (66.) nur mehr wenig nach vorne ging. "Es ist enttäuschend für uns. In der zweiten Hälfte sind uns die Kräfte etwas ausgegangen. Ich selbst habe es auch gespürt", erklärte Burgstaller nach dem Spiel, zeigte sich jedoch kämpferisch: "In der Meisterschaft ist noch alles offen, Salzburg muss noch zu uns kommen."

    Der Rückstand auf Tabellenführer Red Bull Salzburg beträgt fünf Runden vor Schluss nun drei Zähler, die Chance auf den 33. Meistertitel der Vereinsgeschichte ist durch den Punkteverlust gegen die Titelverteidiger mit Sicherheit nicht größer geworden.

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