Wacker bleibt Kampf Europa
 

2:0 - Wacker bleibt im Kampf um Europa

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  • 21.04.2012 | 17:51 | (sport10)

    Wacker Innsbruck hat am Samstag mit einem 2:0-Heimsieg über Wiener Neustadt die Chance auf einen internationalen Startplatz am Leben erhalten und will auch in Zukunft hoch hinaus.

    Wacker Innsbruck hat die Chance auf einen internationalen Startplatz am Leben erhalten. Die Tiroler setzten sich am Samstagnachmittag gegen Wiener Neustadt mit 2:0 durch und haben den Anschluss an das obere Tabellenviertel damit gehalten. Marcel Schreter war es, der mit seinem erst dritten Saisontor (die ersten beiden erzielte er gegen Rapid) den vollen Erfolg der Elf von Trainer Walter Kogler einleitete, Julius Perstaller sorgte nur wenige Minuten später für die Entscheidung.

    "Wenn ich treffe, dann treffe ich"

    Ein wichtiger Treffer Schreters, der in den vergangenen Wochen und Monate keine einfache Zeit hatte. 25 Mal stand er in der bisherigen Saison für Wacker Innsbruck auf dem Platz, neben drei Treffern gelangen dem Stürmer auch nur zwei Assists. Quoten, die dem 30-Jährigen zu schaffen machten - bis er seine Einstellung grundlegend änderte. "Wenn ich treffe, dann treffe ich. Wenn nicht, dann eben nicht", erklärte Schreter erst kürzlich im Gespräch mit sport10.at.

    Mit wenigen Mitteln hat man in der Tiroler Landeshauptstadt bisher das absolute Maximum herausgeholt, die Chancen auf einen internationalen Startplatz sind damit weiter intakt. Wo Schreter den Schlüssel zum Erfolg sieht? "Wir schaffen es immer wieder, junge Spieler erfolgreich einzubauen. Die haben alle Potenzial, in der Bundesliga zu spielen und mit den arrivierten Spielern wie Tomas Abraham, Miran Burgic oder mir passt das ganz gut. Wir brauchen keine Starspieler sondern funktionieren als Team."

    "Sind seit dem Aufstieg gereift"

    Schreter weiter: "Wir haben uns einfach gezielt verstärkt. Es wurde von unserem Trainer Walter Kogler und Sportdirektor Oliver Prudlo viel Wert darauf gelegt, dass die Neuverpflichtungen zu uns passen. Der Charakter muss passen, wenn man bei Wacker Innsbruck spielen will." Das zeigte sich auch am Samstag gegen Wiener Neustadt, als man sich vor den eigenen Fans einmal mehr äußerst leidenschaftlich präsentierte, eine gute Leistung mit drei Punkten krönte.


    Mit dem Abstieg hatte man auch in dieser Saison nie etwas zu tun - ganz im Gegenteil. Schon seit dem Aufstieg orientiert man sich im Westen Österreichs nach oben, will auf lange Sicht dort weitermachen, wo der FC Tirol vor einigen Jahren konkursbedingt aufhörte. "Wir sind seit dem Aufstieg gereift und in vielen Belangen stärker geworden", weiß Schreter. Sollte diese Entwicklung weitergehen, wird auch in den kommenden Monaten und Jahren mit den Innsbruckern zu rechnen sein.

    31. Runde, tipp3-Bundesliga
    Wacker - Wr. Neustadt 2:0 (0:0)
    Tivoli Stadion, SR Ouschan

    Tore:Schreter (65.), Perstaller (71.)

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