Okotie stoert mich nicht
 

Okotie: "Das stört mich nicht"

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  • 19.04.2012 | 17:19 | (sport10)

    Rubin Okotie wird im Sommer nicht zu Stammklub Nürnberg zurückkehren. Das erklärten die Franken am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz. Was sagt Okotie? sport10.at fragte nach.

    Nun scheint der Deckel drauf. Zwar läuft Rubin Okoties Vertrag bei Nürnberg bis Juni 2013, doch der Trainer des deutschen Bundesligisten, Dieter Hecking, schloss eine Rückkehr des zurzeit an Sturm verliehenen Angreifers aus.

    Okotie spiele in den Planungen der Nürnberger keine Rolle mehr, erklärte Hecking, dessen Klub mittlerweile nichts mehr mit dem deutschen Abstiegskampf zutun hat. Der 47-Jährige, der Okotie nach 2010 verpflichtet hatte, plant auch künftig mit dem gesetzten Angreifer Tomas Pekhart.

    Okotie: Zukunft in Graz vorstellbar

    Bereits kurz nach seinem Wechsel zu Sturm erklärte Okotie gegenüber sport10.at "Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, hierzubleiben. Ich versuche, die Zeit zu nutzen und so viel zu erreichen, wie möglich." Weil die Grazer aber keine Kaufoption besitzen, ist die Zukunft des 24-Jährigen noch immer offen.

    "Das stört mich nicht. Im Fußball kann es schnell gehen. Ich habe nichts dagegen, wenn wir erst am Saisonende einen Strich ziehen und besprechen, wie es weitergeht", sagt Okotie.

    Bei Sturm Graz durfte er die letzten drei Partien von Beginn an bestreiten, erzielte dabei seinen ersten Treffer für die Grazer. Balsam für die Seele Okoties, dessen Karriere zuletzt auch wegen schwerer Verletzungen ins Stocken geriet.

    Am vergangenen Wochenende, beim 2:2 gegen Salzburg, durfte sich der Österreicher als Solospitze im 4-1-4-1-System versuchen, verdrängte Darko Bodul auf die Bank. Das, obwohl Okotie einen zweiten Stürmer an seiner Seite präferiert.

    Okotie: Im Hanappi-Stadion noch sieglos

    Am Wochenende gastiert Sturm bei Rapid im Hanappi-Stadion, wo der 1,88 Meter große Hüne aufgrund seiner Austria-Vergangenheit besonders polarisiert. Dreimal netzte Okotie in seiner Karriere gegen Rapid - für einen Sieg in der Fremde reichte es bislang aber noch nie.

    "Topspiele wie etwa gegen Rapid zählen zu meinen Lieblingspartien. Darauf freut man sich die ganze Woche", so der Stürmer.

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