Jauk Foda bekommt seinen
 

Jauk: "Foda bekommt seinen Abschied"

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  • 14.04.2012 | 20:26 | (sport10)

    Sturm Graz remisiert gegen Salzburg. Im Mittelpunkt stand Ex-Trainer Franco Foda. Präsident Christian Jauk und Geschäftsführer-Sport Paul Gludovatz beziehen nach der Beurlaubung Stellung.

    Sechs Jahre lang stand Franco Foda an der Seitenleine von Sturm Graz. Er übernahm die Mannschaft, als der Klub kurz vor dem Konkurs stand und formte ein Team, das nach dem Cup-Sieg 2010 den Meistertitel folgen ließ. 2012 war für Foda Schluss. Die blamable 2:4-Cup-Pleite gegen Hartberg war das letzte Spiel des Deutschen.

    Gegen Red Bull Salzburg stand er nicht an der Seitenlinie. Und dennoch war er Thema Nummer eins. Vor allem die Art und Weise, wie Sturm Fodas Entlassung bekannt gab und wie er dann schließlich gehen musste, wurde scharf kritisiert. Auf dem Parkplatz gab er seine letzten Interviews, ehe er das Sturm-Trainingszentrum in Graz-Messendorf verließ.

    Scharfe Kritik von Weber

    Im Mittelpunkt der Kritik standen die Sturm-Verantwortlichen. Vor allem Paul Gludovatz, neuer Geschäftsführer in Sachen Sport, und Präsident Christian Jauk bekamen ihr Fett ab. "Paul Gludovatz muss einsehen, dass er nicht der Gottvater der österreichischen Trainer ist", kritisierte Sky-Experte Heribert Weber Gludovatz scharf.

    Es waren turbulente erste Tage für den Geschäftsführer-Sport bei den Blackys. "Es haben Fehler in der Kommunikation stattgefunden, deswegen ist das dann so gelaufen. Das müssen wir in der Zukunft ändern", so Gludovatz, der weiß, dass man mit gewissen Vorschusslorbeeren gekommen ist, die man jetzt wohl bis zu einem gewissen Punkt verspielt hat.

    Wer hat die Entscheidung getroffen?

    Vor allem aber schien unklar, wer die Entscheidung, Foda zu beurlauben, getroffen hat. Denn Gludovatz stellte - offiziell - sich und den wirtschaftlichen Geschäftsführer Christopher Houben nämlich lediglich als Entscheidungsüberbringer hin.

    "Paul hat mir das anders erzählt", so Jauk bei Sky. "Er hat vielleicht verwechselt, dass es nicht eine Entscheidung von mir alleine war, sondern eine, die das gesamte Präsidium getroffen hat. Es war eine Entscheidung des gesamten Gremiums, in das die zwei Geschäftsführer voll involviert waren."

    Foda habe man zudem einen "würdigen Abschied" angeboten, den er ablehnte. "Ich bin aber überzeugt, dass wir ihn beim letzten Meisterschaftsspiel hier ins Stadion bringen, das hat er sich verdient", stellt der Sturm-Präsident klar.

    Zumindest sportlich lief es nach dem peinlichen Cup-Aus gegen Salzburg wieder besser. Wie es lief, lesen Sie hier!

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