Soriano bislang ungluecklich
 

"Soriano war bislang unglücklich"

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  • 15.03.2012 | 08:23 | (sport10)

    So richtig ist Jonathan Soriano bei Red Bull Salzburg noch nicht angekommen. Warum Coach Ricardo Moniz weiter an seinen Stürmer glaubt und Verbesserungen sieht.

    Es war wohl die spektakulärste Neuverpflichtung der vergangenen Wintertransferperiode. Jonathan Soriano (26) verließ den FC Barcelona, um fortan bei Red Bull Salzburg zu spielen. Er brachte, so schien es zunächst, eine eingebaute Torgarantie mit nach Salzburg.

    Denn für Barcelona B erzielte er in 57 Pflichtspielen 38 Treffer. Vor allem in der Spielzeit 2010/2011 traf er am laufenden Band. Mit seinen 37 Toren in 32 Spielen holte er sich in der Segunda Division die Torjägerkrone.

    Soriano: Nur ein Assist

    Nach der Verletzung im Dezember bei der Klub-Weltmeisterschaft von David Villa war Soriano sogar ein Kandidat, um in der ersten Mannschaft zu spielen. Doch der 26-Jährige verließ in der Winterpause die Katalanen, um in Salzburg auf Torjagd zu gehen.

    Bislang stand Soriano in fünf Bundesliga-Partien auf dem Platz, Treffer ist ihm noch keiner gelungen. Auch in beiden Europa-League-Partien gegen Metalist Kharkiv stand er in der Startformation. Auch hier blieb er ohne Torerfolg.

    An Chancen mangelte es ihm zuletzt nicht. Vor allem gegen Wacker Innsbruck ließ er mehrere Hochkaräter aus. Bislang steht lediglich eine Torvorlage auf seiner Habenseite. Beim 1:0-Sieg gegen die SV Ried bereitete der Spanier das Tor durch Dusan Svento vor.

    Was er kann, hat er aber schon gezeigt. Sein Lochpass mit Svento war genial.

    Moniz steht zu Soriano

    Coach Ricardo Moniz verliert dennoch nicht die Geduld mit seinem vermeintlichen Torjäger. Er weiß nach wie vor, welche Qualitäten Soriano mitbringt: "Jonathan Soriano ist ein guter Junge. Bislang hatte er nicht das nötige Glück, war in einigen Situationen etwas unglücklich. Was er kann, hat er aber schon gezeigt. Sein Lochpass mit Svento war genial."

    Für Moniz ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Soriano endlich trifft. Dass er es kann, hat er in der Vorbereitung gezeigt. "Ich bin mir sicher, dass er auch bald in der Meisterschaft treffen wird", so Moniz.

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