Rapid setzt gegen Sturm
 

Rapid setzt gegen Sturm auf Schnelligkeit

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  • 25.02.2012 | 09:06 | (sport10)

    Das Duell zwischen Meister Sturm Graz und Rapid am Samstagabend, ist das Aufeinandertreffen des besten Heim- und des besten Auswärtsteams. Spannung ist also garantiert.

    Für Rapid geht es am Samstag (18.30 Uhr) im Auswärtsspiel gegen Sturm Graz nicht nur um die Verteidigung der Tabellenführung, sondern auch um wichtige Punkte im Duell mit einem direkten Konkurrenten. Mit einem Sieg wären die Hütteldorfer bereits sechs Zähler vor den Blackys, könnten sich so zumindest vorerst von einem der drei großen Konkurrenten absetzen. Doch die Statistik spricht gegen die Grün-Weißen.

    "Sturm wird offensiver auftreten"

    Der letzte Auswärtssieg Rapids in Graz liegt bereits rund eineinhalb Jahre zurück. Damals setzte sich die Elf des damaligen Trainers Peter Pacult in Liebenau mit 2:0 durch. Die erste Partie gegen Sturm in der laufenden Saison ging knapp mit 0:1 verloren, ehe Ende Oktober 2011 die Revanche folgte, Rapid im Hanappi-Stadion mit 3:2 siegte. Es ist das Duell zwischen der besten Heimmannschaft (Sturm Graz) und dem besten Auswärtsteam (Rapid), das am Samstag für ein ausverkauftes Stadion sorgen wird.

    Wir werden nicht viele Räume vorfinden, dazu ist die Mannschaft, vor allem die Defensive, einfach zu routiniert.

    Was sich seit den beiden Duellen in der ersten Saisonhälfte verändert hat? "Roman Kienast ist weg, das ist mit Sicherheit der größte Unterschied zum Herbst. Es gibt mit Darko Bodul, Imre Szabics und Co. aber immer noch sehr viel Qualität", betont Rapid-Coach Peter Schöttel, der ein anderes Spiel, als jenes gegen die Wiener Austria erwartet: "Sturm wird offensiver auftreten. Sie sind aber dennoch keine Mannschaft, die die Seiten aufreißt. Wir werden nicht viele Räume vorfinden, dazu ist die Mannschaft, vor allem die Defensive, einfach zu routiniert."

    "Müssen flach und schnell spielen"

    Das weiß auch Guido Burgstaller, der auch gegen die Grazer für die nötigen Tore sorgen soll. "Jede Mannschaft hat routinierte Spieler und man weiß von Sturm, dass sie hinten ganz gut stehen. Wir müssen versuchen möglichst flach und schnell zu spielen, um die Kopfballstärke der Grazer Hintermannschaft so zu umgehen", weiß der 22-Jährige, der von Teamchef Marcel Koller erst kürzlich in den Kader für das freundschaftliche Länderspiel gegen Finnland am 29. Februar einberufen wurde.


    Der letzte Treffer Burgstallers in der Bundesliga liegt bereits über drei Monate zurück, als er Red Bull Salzburg beim 4:2-Sieg Rapids mit drei Treffern nahezu im Alleingang besiegte. Nicht nur die Schuld des Angreifers, wie Peter Schöttel betont. "Burgstaller wurde beispielsweise gegen die Austria in der Spitze oft alleine gelassen. Wenn sich der Steffen (Hofmann Anm.) den Ball von hinten holt, müssen andere Spieler nachrücken, das haben wir verabsäumt", erklärt der 44-Jährige.

    "Uns fehlt teilweise das nötige Glück"

    Sorgen dieses Problem nicht in den Griff zu bekommen, macht sich der Rapid-Trainer aber nicht. "Sorgen würde ich mir machen, wenn wir nicht in jeder Partie mehr Torchancen hätten als unser Gegner. Wir haben in den ersten beiden Frühjahrspartien insgesamt drei Mal nur Aluminium getroffen, da fehlt uns teilweise auch das nötige Glück", ist sich Schöttel sicher und fügt hinzu: "Wir wurden deswegen trotz Tabellenführung punktemäßig sicher unter unserem Wert geschlagen."

    Wir wurden deswegen trotz Tabellenführung punktemäßig sicher unter unserem Wert geschlagen.

    Am Samstag sollen deswegen unbedingt drei Punkte her. In vier von den vergangenen fünf Partien hat Rapid unentschieden gespielt, nun will man den ersten vollen Erfolg in der Frühjahrssaison feiern. Nicht mit von der Partie ist diesmal Rechtsverteidiger Michael Schimpelsberger (hier geht's zum ausführlichen Interview). Der 21-Jährige hat gegen die Austria seine fünfte gelbe Karte in der laufenden Saison gesehen und ist damit gegen Sturm gesetzt. Christian Thonhofer, der in der laufenden Saison erst ein Spiel von Beginn an bestritt, wird ihn ersetzen.

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