Okotie Pavlov stuermen Sturm
 

Okotie und Pavlov stürmen zu Sturm

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  • 01.02.2012 | 00:45 | (sport10)

    Nach einem Hin- und Hergezerrre landete Rubin Okotie doch noch bei Sturm Graz, zusätzlich kommt Srdjan Pavlov zu den Steirern. Das Hick-Hack um Okotie.

    Bereits am Montagabend ergaben Recherchen von sport10.at und sturm12.at, dass Rubin Okotie auf dem Wunschzettel von Sturm Graz stehen soll. Zuerst wurde folgendes bekannt: Srdjan Pavlov soll die Nachfolge von Roman Kienast antreten. Dann klappte es doch auch noch mit Okotie.

    Gut drei Stunden vor Ende der Transferzeit sicherte sich Meister SK Puntigamer Sturm Graz den Ersatz für den zur Wiener Austria abgewanderten Roman Kienast: Der bisher für Kapfenberg spielende Srdjan Pavlov (28) wurde bis Ende der laufenden Saison verpflichtet, wobei es eine Option auf ein weiteres Jahr gibt. Der 1,93 Meter große Serbe war über Köflach und DSV Leoben im Jahr 2009 zu den Obersteirern gekommen.

    Foda hatte Pavlov auf der Wunschliste

    Sturm-Trainer Franco Foda: "Wir hatte einige Stürmer auf unserer Wunschliste und haben uns nun für Srdjan Pavlov entschieden. Er kennt den österreichischen Fußball, passt gut zu uns und kann uns ganz sicher weiterhelfen." Pavlov wird der Mannschaft morgen ins Camp nach Belek nachreisen und könnte bereits am Freitag gegen Gornik Zabrze oder den ukrainischen Klub Volyn Lutsk sein Debut im schwarzweißen Dress geben.


    Pavlov: Eine überraschende Verpflichtung von Sturm.

    Nicht so glatt lief es bei Okotie: Zuerst wurde alles dementiert. "Ich weiß von nichts und mein Berater auch nicht. Wir haben keinen Kontakt mit Sturm. Ich gehe also davon aus, dass ich auch im Frühjahr bei Truiden in Belgien spielen werde", erzählte der von Verletzungen zurückgeworfene Okotie bei sport10.at.

    Nürnberg erhofft sich mehr Spielpraxis

    Hans Lang, Sportkoordinator der Grazer, wollte bei den  Kollegen von sturm12.at nicht über Namen sprechen. Er hatte es zumindest nicht kategorisch ausgeschlossen, dass Okotie nicht kommen wird. Als der 1. FC Nürnberg den Deal auf der Vereinshomepage verlautbarte: "Wir versprechen uns dadurch mehr Spielpraxis", schien der Transfer in trockenen Tüchern. Doch es kam alles anders.

    Truiden legt sich quer

    Der Grund: Truiden, wo Okotie derzeit einen Leihvertrag besitzt, legte sich quer, wollte den Stürmer, der in dieser Saison in zehn Pflichtspielen zum Einsatz kam und dabei ein Tor erzielte, nicht hergeben. Das erklärte Sturm-Präsident Christian Jauk sturm12.at.


    Okotie: Bei Sturm wieder zu alter Stärke?

    Wenig später war auch die Meldung von der Nürnberg-Homepage verschwunden. Kurz nach Mitternacht dann die erneute Wende: Okotie unterschreibt einen Leihvertrag und ist bis Sommer 2012 ein Blacky! Das Transfer-Finale hat damit einen würdigen Abschluss erhalten.

    Knappes Finish

    Sturm konnte folgendes vermelden: "Nach stundenlangen Verhandlungen, die bereits gescheitert schienen, unterschrieb Rubin Okotie einen Leihvertrag bis Ende der laufenden Meisterschaft."

    Franco Foda freut sich über seinen Last-Minute-Zugang: "Wir sind froh, dass es uns im Finish der Transferzeit noch gelungen ist, mit Srdjan Pavlov und Rubin Okotie zwei Stürmer von Format an Land zu ziehen, mit denen wir fürs Frühjahr sehr gut aufgestellt sind." Der Kienast-Abgang wurde bei den Steirern damit gleich doppelt abgedeckt.

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