wuerde nach Hause kommen
 

"Als würde ich nach Hause kommen"

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  • 30.01.2013 | 17:50 | (sport10)

    Nacer Barazite ist in Wien gelandet. Welche Ziele er mit der Austria hat, die Gründe für seine Rückkehr und wie er die letzten Tagen erlebt hat.

    Nacer Barazite ist wieder zuhause. Der 22-jährige Niederländer ist am späten Nachmittag in Wien-Schwechat gelandet. Der Andrang hätte größer nicht sein können - auch sport10.at war bei seiner Ankunft dabei: Welche Ziele er hat, was er über Peter Stöger weiß und warum es in Monaco nicht geklappt hat.

    Nacer Barazite über...

    ...die Freude, ob seiner Rückkehr:
    Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder hier bin. Die Verhandlungen haben sehr lange gedauert und ich musste sehr geduldig sein. Am Ende haben wir den Deal aber unter Dach und Fach gebracht und ich freue mich sehr darüber.

    ...seine Ziele mit der Austria:
    Ich habe jetzt fast ein Jahr nicht gespielt. Daher ist es für mich persönlich das Wichtigste, das ich wieder fit werden und spielen kann. Die Austria hat in den letzten Monaten wirklich gut gespielt. Natürlich wollen wir als Team gut spielen und große Dinge erreichen. Es war damals schon ein großes Ziel von mir, mit der Austria Meister zu werden. Das haben wir nicht geschafft. Jetzt wollen wir es schaffen.

    ...warum er sich für die Austria entschieden hat:
    Man kann nie sicher sein, dass man spielt. Aber ich wollte Sicherheit haben, und ich hatte hier schon eine großartige Zeit. Wenn man zu einem anderen Verein geht, den man nicht kennt, muss man sich erst einmal eingewöhnen. Aber hier fühlt es sich an, als würde ich nach Hause kommen. Ich habe hier Freunde und kenne fast jeden in diesem Klub.

    ...die letzten Tage:
    Es war sehr hektisch. Es gab viele Gerüchte. Wir haben sehr lange verhandelt. Es war nicht einfach, aber die Austria hat ihr bestes getan und letztendlich haben wir es möglich gemacht.

    ...Trainer Peter Stöger:

    Ich habe schon gegen ihn gespielt, als ich mit der Austria gegen Wiener Neustadt gespielt habe. Ich weiß aber nicht viel über ihn. Ich habe aber gehört, dass er ein sehr guter Trainer ist.

    ...Sturm-Partner Philipp Hosiner:
    Er ist ein guter Stürmer und ich hoffe, dass wir zusammen viel erreichen werden. Aber ich weiß nicht, ob ich sein Partner sein werden, dass muss der Trainer entscheiden. Aber ich freue mich darauf, mit jedem zu spielen.

    ...die Erwartungshaltung:
    Natürlich ist die Erwartungshaltung größer, weil ich hier gut gespielt habe. Aber das ist ganz normal. Vorwiegend geht es jetzt darum, wieder ganz fit zu werden und zu spielen. Deshalb verspüre ich keinen Druck.

    ...seinen Trainingsrückstand:
    Am 17. Februar haben wir unser erstes Spiel. Bis dahin ist noch viel Zeit, sich gut vorzubreiten.

    ...das Auftakt-Spiel gegen Rapid:
    Es wird ein ganz besonders wichtiges Spiel. Wir müssen schauen, dass wir den Sieben-Punkte-Vorsprung halten, deshalb können wir es uns nicht erlauben, Punkte liegen zu lassen.

    ...seinen Kontakt zur Austria im vergangen Jahr:

    Ich habe die ganze Zeit verfolgt, was in Wien passiert. Ich hatte auch noch Kontakt, zum Beispiel mit Manuel Ortlechner und James Holland.

    ...über die veränderte Situation bei der Austria:
    Spieler kommen, Spieler gehen und ich komme zurück (lacht). Sie haben im Herbst wirklich gut gespielt. Die Situation ist natürlich ein wenig anders als vor einem Jahr, aber im Prinzip hat sich nicht viel verändert und ich muss mich hier erneut beweisen.

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