Macho Keine Stammplatzgarantie
 

Macho: Stammplatzgarantie gibt's keine

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  • 14.01.2013 | 16:32 | (sport10)

    Jürgen Macho und Marco Knaller waren als Goalie im Gespräch bei der Admira. Manager Alexander Friedl erklärt sport10.at, warum die Wahl auf Macho fiel.

    Die Tinte unter dem Vertrag war kaum trocken, da stand Jürgen Macho (35) schon am Trainingsplatz in der Südstadt. Mit seiner Routine soll der ehemalige österreichische Nationaltorwart der Admira im Abstiegskampf helfen.

    Fast zwei Jahre liegt der letzte Einsatz des Wieners zurück. Seine Karriere stand wegen einer Knieverletzung schon vor dem Aus. Admira-Manager Alexander Friedl nimmt im Gespräch mit sport10.at Stellung zu etwaigen Bedenken und äußert sich zur Personalie Marco Knaller.

    sport10.at: Herr Friedl, wie kam es zu der Verpflichtung von Jürgen Macho?

    Alexander Friedl: Wir sind bekannterweise auf der Suche nach einem Tormann gewesen. Grund war die Einberufung unseres zweiten Tormanns Andreas Leitner ins Bundesheer. Jetzt ergab sich die Möglichkeit, den Jürgen zu verpflichten. Mit seiner großen Erfahrung denken wir, dass er ein sehr guter Mann für uns ist und uns weiterhelfen kann.

    Wie lange bestand schon Kontakt mit Macho?

    Wir haben uns ungefähr seit zwei Wochen mit ihm beschäftigt. Jetzt haben wir uns zusammen getroffen und die letzten Details geklärt. Direkt danach ist Jürgen ins Training eingestiegen.

    Am Freitag erhielt Macho das OK der Ärzte aus dem Rehazentrum in Augsburg für die Fortsetzung seiner Karriere. Wurde seine Verpflichtung danach konkret?

    Wir standen ja schon vor der Nachricht aus Augsburg in Kontakt. Einigkeit mit dem Spieler besteht auch schon seit einigen Tagen. Wir haben nur abgewartet, dass auch er ein gutes Gefühl bei der Sache hat. Wir wissen natürlich, dass mit seiner Gesundheit jetzt alles in Ordnung ist. Heute war noch der medizinische Check bei uns, danach war alles klar.

    Das bedeutet, sie haben keinerlei Zweifel, was seine Gesundheit angeht?

    Aus aktueller Sicht gibt es von unserer Seite keine Bedenken. Was die Zukunft bringt wird man sehen, aber wir haben ihn durchgecheckt und sämtliche Befunde von seiner Verletzung sind okay. Von dem her sprach nichts gegen eine Verpflichtung.

    Macho stand lange nicht auf dem Platz. Wie sieht es mit Bedenken hinsichtlich Wettkampfpraxis aus?

    Das ist richtig. Es wird sicher einige Zeit dauern, bis er wirklich komplett wieder reinkommt. Aber mit seiner Routine glaube ich, dass das relativ schnell wieder da sein wird.

    Man kann also sagen, Macho geht als Stammtorwart ins Frühjahr.

    Das würde ich jetzt so nicht sehen. Er selbst sagt das auch nicht. Garantie gibt es keine. Jürgen muss sich jetzt im Training beweisen, wenn er der Bessere ist, wird er spielen. Aber wir haben grundsätzlich zwei gute Torleute, an die wir glauben. Aber speziell in der jetzigen Situation kann er uns mit seiner Routine doch helfen. Trotzdem soll er sich durchbeißen und reinkämpfen. Der bessere wird dann spielen.

    Mit Marco Knaller vom WAC wurde noch ein anderer Goalie mit der Admira in Verbindung gebracht. Warum wurde er nicht verpflichtet?

    Was Marco Knaller angeht, hat es Kontakt über sein Management gegeben, das ist richtig. Ich habe dann Kontakt mit seinem Verein aufgenommen. Aber die Ablöseforderungen des WAC waren für uns unrealistisch und nicht machbar. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, nicht mit ihm ins Detail zu gehen. Mit Marco selbst habe ich gar nie gesprochen. Dazu ist es nie gekommen, weil es vom WAC aus keine Lösung gegeben hätte. Somit haben wir die Detailgespräche gar nicht aufgenommen.

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