Barazite gehoert Geruechtekueche
 

"Barazite gehört in die Gerüchteküche"

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  • 09.01.2013 | 14:18 | (sport10)

    Schluss mit der Winterruhe bei der Austria. Roland Linz und Nacer Barazite beherrschen die Schlagzeilen bei den Violetten. Was ist der Status quo? sport10.at fragte nach.

    Roland Linz nach Thailand, Nacer Barazite zurück nach Wien. Die Gerüchteküche brodelt in der Transferzeit auch bei der Austria. Über die tatsächlichen Fakten klärt Finanzvorstand Markus Kraetschmer auf sport10.at auf.

    sport10.at:  Herr Kraetschmer, wie viel Kontakt gibt es derzeit in Richtung Thailand?

    Markus Kraetschmer: Wir selber haben mit Thailand keinen Kontakt, da das alles über den Manager von Roland Linz läuft. Faktum ist: Man ist am Montagabend an uns herangetreten. Wir haben das Okay für die Verhandlungen gegeben, da der Vertrag ohnehin nur mehr ein halbes Jahr läuft. Diese Verhandlungserlaubnis hat er bis einschließlich heute. Das ist der Status. Ich lese auch Medien und offensichtlich sind die Gespräche schon sehr weit fortgeschritten.

    Bei Roland Linz ging es um eine Vertragsauflösung, auch weil sein Abschied ein Kostenersparnis ist?

    Nein, wir pflegen unsere Verträge einzuhalten. Wir brauchen nicht drumherum reden, wir haben alle die Entwicklung des letzten halben Jahres gesehen. Peter Stöger, Thomas Parits und ich haben eine Kaderanalyse gemacht und die Perspektiven ausgelotet. Bei der Thematik Roland Linz war nicht davon auszugehen, dass der Vertrag im Sommer verlängert wird. Hier wäre es nie darum gegangen, jemanden von der Payroll zu bekommen. Dafür hat Roland Linz zu viel für die Austria getan. Er möchte sich verändern, dafür hat er die Erlaubnis.

    Es wäre es nie darum gegangen, jemanden von der Payroll zu bekommen.

    Bleiben wir bei den aktuellen Geschehnissen: Wo ordnen Sie Barazite ein?

    Das ist in der klassischen Gerüchteküche einzuordnen. Barazite hat in Monaco sehr deutlich erklärt, dass er gar nicht weg will. Wir wissen über die finanzielle Thematik seines dortigen Vertrages Bescheid. Aber: Es gilt das, was Thomas Parits sagt. Würde jemand kommen, der das finanziert, wären wir die letzten, die Nein sagen würden. Wir kennen die Qualitäten von Barazite. Doch im Moment ist es kein Thema.

    Für Sportvorstand Thomas Parits ist die Transferperiode die anstrengendste Zeit im Jahr. Trifft das auch auf Sie zu? Immerhin geht es um viel Geld.

    Ja. Die zeitintensiven Gespräche führt natürlich Thomas Parits, aber wir sind in einem permanenten Austausch, da es in Sachen budgetierung für das laufende Jahr und die Zukunft ein sehr wichtiges Thema. Außerdem geht es um die Verträge, die wir gemeinsam zu zeichnen haben. Daher ist es auch für mich sehr intensiv, nur mit anderen Prioritäten.

    Barazite ist in der klassischen Gerüchteküche einzuordnen.

    Unterscheidet sich diese Transferzeit von vorangegangenen?

    Man braucht eine große Flexibilität in dieser Phase. Im Unterschied zu den letzten Transferperioden ist es uns gelungen durch langfristige Verträge und Optionen eine Mannschaft ohne Baustellen zu haben. Wir haben heuer keine Situation, wie bei Junuzovic im letzten Jahr oder bei Dragovic vor zwei Jahren. Wir wissen aber auch, dass in den großen Ländern jetzt wieder die Meisterschaften beginnen. Dort passiert etwas. Jemand wird gesperrt oder verletzt sich und plötzlich wird ein Spieler sehr schnell interessant. Hier muss man richtig reagieren. Wie jedes Jahr gilt: Am 31. Jänner um 24:00 Uhr ist Dienstende. Bis dahin müssen wir uns mit dem Thema auseinandersetzen.

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