Sabitzer Rapid mein Wunschziel
 

Sabitzer: "Rapid war mein Wunschziel"

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  • 04.01.2013 | 16:32 | (sport10)

    Marcel Sabitzer wechselt von der Admira zu Rapid. Bei sport10.at spricht der Mittelfeldspieler über den Wechsel, warum Rapid der nächste logische Schritt war und was er mit den Grünweißen vorhat.

    Vor wenigen Wochen bestätigte Herfried Sabitzer, Vater von Marcel, exklusiv bei sport10.at: "Marcel wird zu Rapid wechseln." Wenige Worte, die eine Lawine auslösten. Nur der Zeitpunkt stand noch nicht fest. Seit Donnerstag ist aber klar: Sabitzer wechselt von der Admira zum SK Rapid. Bei den Grünweißen unterschrieb er einen Vertrag bis zum Sommer 2016. Nun sport10.at hat mit Sabitzer, unmittelbar nach dem dieser, den Vertrag unterzeichnete, gesprochen.

    sport10.at: Marcel, du hast bei Rapid unterschrieben?

    Marcel Sabitzer: Ich habe gerade eben einen Vertrag bis 2016 unterschrieben. Ich bin jetzt gerade auf dem Heimweg von Wien nach Hause. Am kommenden Montag bin ich bei den Leistungstests, am Dienstag steht das erste Mannschaftstraining auf dem Programm. Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung.

    Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung.

    Glücklich, dass der Transfer jetzt endlich über die Bühne gegangen ist?

    Ich bin überglücklich. Mein Wunsch war es auch, dass der Transfer über die Bühne geht, noch bevor das Training startet. Das ist zum Glück gelungen.

    Mit wem hast du die Gespräche geführt?

    Ich habe zuletzt mit Stefan Ebner gesprochen. Zum Schluss war natürlich auch Helmut Schulte dabei.

    In den vergangenen Wochen war es ja ein ziemliches Hin und Her.

    Das stimmt schon, aber wichtig ist, dass es jetzt geklappt hat und ich Spieler von Rapid bin. Die Vergangenheit interessiert mich jetzt nicht mehr, jetzt schaue ich in die Zukunft.

    Die Rapid heißt.

    Ich treffe auf eine junge Mannschaft. Ein Team, mit dem sehr viel möglich ist. Wir sind eine junge Mannschaft, mit vielen guten Spielern. Für mich geht es darum, mich jetzt schnell einzuleben und einen Stammplatz zu ergattern.

    Ich treffe auf eine junge Mannschaft. Ein Team, mit dem sehr viel möglich ist.

    Was denkst du ist möglich in dieser Saison?

    Rapid ist Dritter. Es ist nach wie vor alles möglich.

    Warum wurde es eigentlich Rapid?

    Es stimmt, dass Rapid eigentlich sehr spät eingestiegen ist, aber Rapid war immer mein Wunschziel, das habe ich für mich ganz klar festgelegt. Die Austria war zwar auch dran, aber es gab nie diese intensiven Gespräche, die immer in den Medien kolportiert wurden.

    Und Schalke?

    Ich hatte einen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen, das ist richtig. Aber ich wollte nicht weg, der nächste logische Schritt war ein Wechsel innerhalb Österreichs und für mich ist der beste Verein Rapid. Deswegen bin ich froh, hierher gewechselt zu sein.

    Aber ich wollte nicht weg, der nächste logische Schritt war ein Wechsel innerhalb Österreichs und für mich ist der beste Verein Rapid.

    Wie schwer ist dir der Abschied von der Admira gefallen?

    Ich hatte eine unglaubliche schöne Zeit bei der Admira. Der Trainer hat mir das Vertrauen gegeben und auf mich gebaut. Ihm habe ich diesen Aufstieg zu verdanken. Die Admira ist ein Klub, der einzigartig ist. Ich gehe schon mit einem weinenden Auge. Aber ich musste diesen Schritt machen. Dennoch wird mir die Admira immer am Herzen liegen und ich wünsche dem Klub im Kampf gegen den Abstieg nur das Beste.

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