Sabitzer ante portas Drazan
 

Sabitzer ante portas, Drazan vor Absprung

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  • 03.01.2013 | 22:52 | (sport10)

    Rapid-Sportdirektor Helmut Schulte hat seine Arbeit aufgenommen. Der Poker um Marcel Sabitzer könnte bald ein Ende haben und Christopher Drazan nach Kaiserslautern wechseln.

    Die Weihnachtsfeiertage gehören der Geschichte an, ab sofort wird wieder gearbeitet. Auch bei den österreichischen Bundesligisten kommt schön langsam aber sicher Bewegung rein. Spätestens bis 9. Jänner haben alle zehn Bundesligaklubs wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen.

    Etwas früher beginnt die Arbeit bei den Sportdirektoren. Red Bull Salzburg ist drauf und dran das bulgarische Toptalent Georgi Milanov unter Vertrag zu nehmen. Allerdings buhlen um den Mittelfeldspieler auch Klubs aus der deutschen Bundesliga.

    Ist Sabitzer Schultes erste Amtshandlung?

    Während die Austria angekündigt hat, in der Winterpause keine Veränderungen am Kader vorzunehmen, sieht die Sache im Westen Wiens beim SK Rapid etwas anders aus. Dort werkt seit wenigen Wochen Sportdirektor Helmut Schulte. Bereits vor Weihnachten wurde er unter Vertrag genommen. Seit Donnerstag weilt er in Wien. Doch gearbeitet, hat er freilich schon davor. Schließlich gibt es einiges zu tun. Personalentscheidungen müssen getroffen werden.

    Und eine steht vor dem Abschluss. Der Poker um Marcel Sabitzer könnte nun doch früher als gedacht zu Ende gehen. Bislang gab es Probleme bei der Ablösesumme. Rapid und Admira hatten unterschiedliche Vorstellungen.

    Mittlerweile sieht man sich aber auf einem guten Weg. Die Admira ist in gewisser Weise auch zum Handeln gezwungen. Durch die schwache Herbstsaison sind die Südstädter in Abstiegsnot geraten. Das hätte auch Auswirkungen auf den Sabitzer Transfer. Denn müsste die Admira tatsächlich den Gang in Liga zwei antreten, dann wäre nur noch eine Ausbildungsentschädigung von 76.000 Euro notwendig.

    Kaiserslautern will Drazan unbedingt

    Bei Christopher Drazan (22) stehen die Zeichen hingegen auf Abschied. Der 1. FC Kaiserslautern wollte Drazan schon im Sommer holen und macht jetzt so richtig ernst. FCK-Sportdirektor Stefan Kunz betonte zuletzt, dass das Interesse für Drazan ungebrochen groß ist und Drazan genau der Typ Spieler sei, den man sucht. Für Rapid ist es die letzte Möglichkeit noch Geld mit Drazan zu verdienen. Es spricht sehr viel dafür, dass er Rapid verlässt und Sabitzer verpflichtet wird.

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