Holt Salzburg neue Spieler
 

Das passiert bei Red Bull Salzburg

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  • 28.12.2012 | 09:31 | (sport10)

    Die Bundesliga ist in der Winterpause, ruhig wird es bei den Top-Mannschaften dennoch nicht. Was tut sich im Winter bei Salzburg? Wer kommt, wer geht? Und was hat Roger Schmidt vor?

    Sieben Punkte beträgt der Rückstand von Red Bull Salzburg auf Austria Wien nach 20 Runden in der tipp3-Bundesliga. Die Bullen gehen als erster Verfolger in die verkürzte Frühjahrssaison. Doch aufgeben wird Salzburg nicht.

    Was könnte sich am Transfermarkt tun?

    Sowohl Sportdirektor Ralf Rangnick als auch Trainer Roger Schmidt sind keine Freunde von Wintertransfers. "Ich glaube nicht, dass wir im Winter überhaupt neue Spieler verpflichten müssen. Es sei denn, es verlässt uns ein Spieler. Dusan Svento wird wieder zurückkommen. Der wäre ein Spieler, der auch links hinten spielen kann. Ihn kann ich mir als offensiven Außenverteidiger vorstellen. Felix Adjei vom FC Liefering ist auch eine Alternative", sagt Rangnick.

    Nicht zu vergessen, ist freilich auch der Brasilianer Alan. Er hat zwar seit eineinhalb Jahren kein Spiel mehr bestritten, aber einer Rückkehr im Frühjahr steht nichts mehr im Weg. "Man darf keine Wunderdinge erwarten, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sowohl Dusan als auch Alan in eine Verfassung kommen, in der sie uns weiterhelfen werden", sagt Schmidt.

    Mit Stefan Maierhofer dürfte ein Abgang bereits so gut wie feststehen. Die Salzburger planen nicht mehr mit dem Torschützenkönig der Vorsaison und Maierhofer selbst will sich nicht mit der Reservistenrolle zufriedengeben. Eine Rückkehr nach Deutschland steht im Raum. Und auch David Mendes da Silva wird nicht mehr gebraucht. Der Niederländer, ständig von Verletzungen zurückgeworfen, wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern und in den Plänen von Rangnick und Schmidt spielt er ohnehin keine Rolle mehr.

    Von den fünf im Sommer ausgemusterten muss nur noch Joaquin Boghossian an den Mann gebracht werden. Nach Cristiano, der nach Japan wechselt, Rasmus Lindgren (Groningen) und Leonardo, dessen Vertrag aufgelöst wurde, hat nun auch Douglas da Silva einen neuen Verein gefunden. Er wechselt in seine Heimat Brasilien, wo er künftig für Fiugueirse auflaufen wird. Er unterzeichnete dort einen Leihvertrag für ein Jahr.

    Wo sollen Alan und Svento spielen?

    Jonathan Soriano hat 14 Tore geschossen und ist nach Philipp Hosiner (21 Treffer) der torgefährlichste Angreifer der Liga. Doch nun kehrt Alan zurück. Auch wenn er eineinhalb Jahre weg war, weiß der Brasilianer nach wie vor, wo das Tor steht. Seinen Killerinstinkt hat er bereits im Training unter Beweis gestellt. Trainer Schmidt meinte etwa: "Der Junge hat einen guten Abschluss." Es ist durchaus denkbar, dass Soriano und Alan gemeinsam auf Torjagd gehen werden. Doch dann müsste er einen Spieler dahinter opfern. Kevin Kampl, Valon Berisha, Sadio Mane und Christoph Leitgeb sind wohl gesetzt.

    Und auch für Svento muss eine Position gefunden werden. Eines steht jedenfalls fest, in Salzburg plant man mit dem Slowaken, der seinen Vertrag bis 2016 verlängert hat. Gut möglich, dass Svento auf der linken Außenverteidigerposition zum Einsatz kommt. Aber auch auf der Sechserposition könnte er spielen.

    Was steht sportlich auf dem Progamm?

    Am 9. Jänner starten die Salzburger mit der Vorbereitung auf die Frühjahrssaison. Bereits vier Tage vorher werden die beiden Brasilianer Rodnei und Alan sowie der Slowake Svento in Salzburg erwartet. Alle werden zunächst die sportmedizinischen Tests in Thalgau absolvieren, ehe am 12. Jänner das erste Mannschaftstraining in Taxham auf dem Programm steht. Von 21. Jänner bis 1. Februar steht wieder das Trainingslager an der türkischen Riveira in Belek auf dem Programm, wo Testspiele gegen Kaiserslautern, Berliner AK und Hajduk Split geplant sind.

    Vom 19. Jänner bis zum 10. Februar müssen die Salzburger auf Isaac Vorsah verzichten. Er nimmt mit Ghana am Afrika-Cup in Südafrika teil.

    Wie geht es im Frühjahr weiter?

    Das Ziel der Salzburger ist klar: Das Double zu verteidigen, um dann im Sommer die Champions-League-Quali als Meister in Angriff zu nehmen. "Wir sind nicht zufrieden, auch wenn wir mehr Punkte auf dem Konto haben als letztes Jahr. Wir haben im Gegensatz zur Austria zu viele Punkte, zu einfach liegengelassen. Das ist das Problem. Aber die Saison ist noch lange, wir trauen uns den Meistertitel nach wie vor zu", sagt Schmidt. Am 16. bzw. 17. Februar starten die Salzburger in Wolfsberg in die Rückrunde.

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