Schulte passiert jetzt
 

Schulte ist da: Was passiert jetzt?

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  • 20.12.2012 | 11:21 | (sport10)

    Rapid hat seinen neuen Sportdirektor präsentiert. Warum die Wahl auf Helmut Schulte gefallen ist, was er mit Rapid vor hat und was in den kommenden Wochen ansteht.

    Seit dem Abgang von Alfred Hörtnagl im Frühjahr 2011 war der Posten des Sportdirektors unbesetzt. Trainer Peter Schöttel hatte die Agenden gemeinsam mit Carsten Jancker und Stefan Ebner übernommen. Vor wenigen Wochen kündigte Rapid-Präsident Rudolf Edlinger an, noch vor Weihnachten einen neuen Sportdirektor vorstellen zu wollen. Und an diesen Zeitpunkt hat sich Rapid gehalten.

    Am Mittwoch gab der österreichische Rekordmeister bekannt, dass Helmut Schulte den verwaisten Posten besetzten wird, am Donnerstag wurde er im Hanappi-Stadion präsentiert. "Wir haben keine Nummerierungen gemacht, das waren die Medien. Wir hatten zwölf Kandidaten und uns schlussendlich für Helmut Schulte entschieden", sagt Edlinger.

    Das sprach für Schulte

    Doch was hat schlussendlich für Schulte gesprochen? "Die mehrfache Tätigkeit bei St. Pauli spricht für ihn. St. Pauli ist der deutsche Kultklub und Rapid ist der österreichische Kultklub. Deswegen glaube ich, dass es bereits hier Berührungspunkte gibt. Die Ansichten von Herrn Schulte waren überzeugend", sagt Edlinger.

    Und: "Mich hat seine Klarheit, seine Bestimmtheit überzeugt. Und wir haben den Eindruck bekommen, er weiß, wovon er spricht. Das waren die wesentlichen Gründe, für seine Bestellung."

    Ein weiterer Punkt, der den Rapid-Präsidenten überzeugt hat. "Helmut Schulte meint, von der U6 bis zur Kampfmannschaft muss eine gewisse Kontinuität durchgehen. Das hat uns sehr gefallen. Er sieht sich als der erste und wesentliche Unterstützer des Trainers. Seine These lautet: Nur ein starker Trainer, kann gute Arbeit leisten."

    Helmut Schulte meint, von der U6 bis zur Kampfmannschaft muss eine gewisse Kontinuität durchgehen - das hat uns sehr gefallen

    Keine Eingewöhnungszeit für Schulte

    Viel Zeit zum Eingewöhnen hat der Deutsche aber nicht. "Es ging alles sehr schnell. Wir hatten ein gutes Gespräch von knapp einer Stunde und dann habe ich auf die Entscheidung gewartet. Ich freue mich auf eine neue interessante Aufgabe. Ich wurde oft ins kalte Wasser geschmissen und musste die Dinge neu lernen. Ich arbeite lieber für einen Verein, wo der Fußball geatmet und gelebt wird, wo Leidenschaft vorhanden ist", sagt Schulte.

    Er werde jetzt "zuschauen, zuhören und dann Entscheidungen treffen - in dieser Reihenfolge." In den kommenden Wochen stehen einige Personalentscheidungen an. Mit Marcel Sabitzer und auch Manuel Weber wurden Gespräche geführt. "Rapid hat dieses Thema gut bearbeitet, als ich nicht da war. Ich werde jetzt natürlich dabei sein, wenn Gespräche geführt werden. Vielleicht sind wir dann handlungsfähiger."

    Zuschauen, zuhören und dann Entscheidungen treffen

    Eines steht aber fest: "Wir werden nur das Geld ausgeben, das wir haben. Wir haben viele kompetente Leute im Verein, die schauen, dass wir Geld haben."

    Wichtige Entscheidungen stehen an

    Trainer Peter Schöttel war in die Entscheiung über die Findung des neuen Sportdirektors nicht eingebunden. Doch auch der Trainer zeigte sich angetan von den Ansichten Schultes. In den kommenden Tagen werden intensive Gespräche zwischen den Beiden geführt werden.

    Wir haben uns unsere Gedanken gemacht, und werden das in den nächsten Tagen mit Helmut besprechen.

    Thema Nummer 1: Welche Spieler werden verpflichtet und welche werden gehen? "Wir haben uns unsere Gedanken gemacht, und werden das in den nächsten Tagen mit Helmut besprechen. Ich finde es gut, dass jemand von außen dazugestoßen ist, der sich ganz frei erst seine Meinung bilden muss. Wir werden das ganz in Ruhe machen, es wird sicher in den nächsten Tagen keine Meldungen geben, wer kommt und wer gehen muss."

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