Pichler Anfang schwer
 
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Pichler: "Am Anfang war es schwer"

Vom Innenverteidiger zum defensiven Mittelfeldspieler. Harald Pichler spricht über seinen Positionswechsel bei Rapid, wie schwer diese Umstellung war und warum er sich freuen kann.

21.12.2012 | 12:23 | (sport10)

Im Juni 2011 folgte für Harald Pichler der bisher größte Schritt in seiner Karriere. Von Wacker Innsbruck wechselte der 25-Jährige zum SK Rapid. "Wenn Rapid anklopft, überlegt man nicht lange", freute sich der geborene Klagenfurter damals über seinen Transfer.

Rund eineinhalb Jahre später läuft Harald Pichler zu seiner wohl stärksten Form im Rapid-Trikot auf und mutiert zum Fixstarter im defensiven Mittelfeld. Eine Position, die für den gelernten Innenverteidiger neu ist. "Ich fühle mich auf dieser Position sehr wohl und habe dafür hart gearbeitet", so der Kärntner zu sport10.at.

Erfolg im zweitem Anlauf

Bereits in der Vorsaison testete Coach Peter Schöttel den 25-Jährigen als "Staubsauger". Wirklich geklappt hat es aber kaum, denn nach nur vier Spielen - darunter drei Remis sowie die 0:3-Heimschlappe gegen die Wiener Austria - stellte Schöttel wieder um und Pichler kam künftig auf der gewohnten Position des Innenverteidigers zum Einsatz.

Der Anfang auf dieser Position war sehr schwer für mich, aber ich konnte mich jetzt reinarbeiten und es klappt super.

Mitte November dieses Jahres probierte es der Rapid-Trainer erneut. Gründe dafür waren natürlich auch die Europa League und damit die Müdigkeit einiger Spieler. Diesmal funktionierte das neue System und mit Harald Pichler als defensiven Mittelfeldspieler gewannen die Hütteldorfer vier von fünf Liga Spielen sowie eine von drei Europa League Partien - im letzten Spiel gegen Kharkiv sah Pichler bekanntlich die Rote Karte. Den Jahresabschluss in Wiener Neustadt vermasselten die Rapidler aber.

"Werde weiter hart trainieren"

"Die Niederlage zum Abschluss war natürlich unnötig und hat uns jetzt einiges wieder verdorben", so Pichler. Gegen die Niederösterreicher wurde der 25-Jährige erst in der zweiten Hälfte eingewechselt und brachte frischen Schwung in die Partie. Dennoch klappte es nicht.

Nichtsdestotrotz freut er sich, dass es für ihn in den letzten Wochen bergauf ging. "Ich muss sagen, dass der Anfang auf dieser Position sehr schwer für mich war, aber ich konnte mich jetzt reinarbeiten und es klappt super. Ich bin froh, dass es läuft."

Ich nutze die Zeit, um ein wenig zu relaxen sowie den Kopf freizubekommen und versuche stärker zurückzukehren.

Natürlich weiß der Klagenfurter, dass er sich noch steigern kann und muss. "Ich werde weiter hart trainieren, um stärker zu werden und diese Position zu behaupten." Doch bevor Pichler dieses Ziel in Angriff nehmen kann, geht es in den lang ersehnten Urlaub. "Weihnachten verbringe ich bei meiner Familie in Kärnten und nutze die Zeit, um ein wenig zu relaxen sowie den Kopf freizubekommen und versuche stärker zurückzukehren".

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